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Faktencheck Impfen – Meldedaten KW 43/2019

Meldedaten KW 43/2019

Auch heute möchte ich Sie über die aktuellen Erkrankungszahlen der Masernerkrankung informieren.

Die Daten stammen aus dem epidemiologischen Bulletin des Robert-Koch-Instituts 46/2019. Dies ist nur ein Auszug, Daten zu weiteren meldepflichtigen Erkrankungen finden Sie in der Originalausgabe auf der Seite des Robert-Koch-Instituts.

 

Wie Sie den Meldedaten entnehmen können gab es in der KW 43/2019 keinen neuen Fall von Masern in Deutschland.
Die Zahlen für den gesamten Zeitraum KW 1-43 im Jahr 2019 liegen unter den Zahlen im gleichen Zeitraum 2018.

Über das gestern im Bundestag verabschiedete Gesetz zur Masernimpfpflicht werde ich Sie in einem gesonderten Blog informieren.

Wer mehr über das Thema erfahren möchte kann sich bei der Initiative freie Impfentscheidung e.V. informieren. Oder bei den Ärzten für individuellen Impfentscheid e.V.

Hier nochmal die E-Mail-Adresse des Impfstammtisches Hannover: Impfentscheidung-Hannover@gmx.de.

Wenn Sie wissen möchte, ob und wie Sie eine Impfung homöopathisch begleiten oder eventuell entstandene Impfschäden behandeln können, können Sie sich z.B. hier über den Ablauf einer homöopathischen Behandlung in meiner Praxis informieren.
Für Fragen zu diesem oder anderen Themen melden Sich sich gerne telefonisch und hinterlassen eine Nachricht auf meinem AB oder über dieses Kontaktformular.

 

 

Faktencheck Impfen – Meldedaten 42/19

Meldedaten KW 42/2019

Wie jede Woche an dieser Stelle die aktuellen Meldedaten des Robert-Koch-Instituts für die gemeldeten Masernerkrankungen in Deutschland:

Quelle ist das epidemiologische Bulletin des Robert-Koch-Instituts KW 45/2019 (file:///C:/Users/Mir/Downloads/45_19.pdf).

Wie man hier erkennen kann, gab es in der KW 42/2019 3 neue gemeldete Masernerkrankungen. Die Gesamtzahl der bis zur KW 42 gemeldeten Masernfälle liegt mit 501 immer noch unter der von 2018.

In der letzten Woche fragte ich beim Robert-Koch-Institut an, ob man mir dort sagen kann wie viele der 501 gemeldeten Masernfälle bestätige Fälle des Wildvirus sind (nur um diese Erkrankungen geht es ja bei der drohenden Impfpflicht).
Leider habe ich bis heute keine Antwort vom Robert-Koch-Institut bekommen.
Sollte ich dazu etwas neues erfahren, lasse ich es Sie wissen.

Hier nochmal die E-Mail-Adresse des Impfstammtisches Hannover: Impfentscheidung-Hannover@gmx.de

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Homoeopathie

Mineralwasser

kann auch Nebenwirkungen haben

Ich möchte Ihnen heute von einem kleinen Patienten berichten.
Der Junge kam in meine Praxis, weil er seit vielen Wochen an Durchfall litt. Die Ärzte vermuteten eine chronische Darmentzündung.
Eine Behandlung mit Kortison wurde angedacht.
Die Eltern wollten vorher noch andere Behandlungsmethoden versuchen.
So kamen sie in meine Praxis.

Nach der ausführlichen Erstanamnese machte ich mich auf die Suche nach dem richtigen Mittel und fand Sulphur.
Die Mutter musste das Mittel bestellen und einige Tage auf die Lieferung warten.
In der Zwischenzeit suchte sie weiter nach möglichen Auslösern.
Wie so oft saß sie irgendwann, durch ihren Sohn geweckt, nachts wach in der Küche und grübelte über die mögliche Ursache.
Dabei fiel ihr Blick auf die Flasche mit Mineralwasser, aus der ihr Sohn immer zu trinken bekommt.
Sie las sich die Analyse durch und stellte fest, das von ihr verwendete stille Mineralwasser hatte einen Sulfat-Gehalt von 880 mg/L.
Für Säuglingsnahrung wird ein Grenzwert von max. 240 mg/L genannt.
Nun war auch klar, warum ich als homöopathisches Mittel auf Sulphur kam – das Kind machte eine sogenannte Arzneiprüfung durch.
Es hat Symptome entwickelt, WEIL es ständig große Mengen Sulfat zu sich genommen hat.
Die Mutter hat das Mineralwasser weggelassen und sofort hatte das Kind keinen Durchfall mehr, es hatte wieder mehr Appetit und bessere Laune.

Warum erzähle ich von dem Fall?
Üblicherweise wird für die ersten 6 Lebensmonate, maximal im 1. Lebensjahr der Gebrauch von Mineralwässern mit dem Hinweis „für Säuglingsnahrung geeignet“ empfohlen.
Dieses Kind war schon älter und trotzdem reagierte es auf die im Mineralwasser enthaltenen Stoffe.
In den meisten Fällen wird, vor allem in schulmedizinischer Behandlung, nicht nach den Ursachen geforscht, sondern man beschränkt sich auf die Unterdrückung der Symptome. In diesem Fall die angedachte Kortison-Therapie.

Und in vielen Fällen ist es gar nicht notwendig, mit den sogenannten „Kanonen auf Spatzen“ zu schießen.

Dieser Fall zeigt aber auch, wie klein manchmal die Einflüsse sind, die auf uns wirken und trotzdem unter Umständen große Probleme bereiten.
Das gilt für alle auf uns einwirkenden Umwelteinflüsse.

Sollten also irgendwann Beschwerden auftreten, lohnt es sich, das eigene Umfeld genau nach möglichen Ursachen zu durchforschen.

In manchen Fällen kann auch eine homöopathische Behandlung solche Quellen sichtbar machen. Z.B. kann sich eine Schwermetallbelastung im Beschwerdebild zeigen.

Falls Sie mehr über den Ablauf einer homöopathischen Behandlung wissen möchten, können Sie sich hier informieren.

Interessante Artikel oder Berichte verlinke ich auch regelmäßig auf meiner Facebook-Seite.

Faktencheck Impfen – Meldedaten 41/19

aktuelle Meldedaten des RKI

Ich werde Ihnen an dieser Stelle jede Woche die aktuell gemeldeten Erkrankungszahlen – vor allem Masern – zur Verfügung stellen.

Quelle hierfür ist das epidemiologische Bulletin des Robert-Koch-Instituts.
(https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/epid_bull_form.html)

Sie können hier entnehmen, dass in der KW 41 in der gesamten Bundesrepublik kein einziger Masernfall gemeldet wurde.
Im Gesamtzeitraum 2019 (KW 1-41) wurden bundesweit 498 Masernfälle gemeldet.
Im Vergleichszeitraum 2018 (KW 1-41) wurden 519 Masernerkrankungen gemeldet.

Die Zahlen sind also Stand jetzt rückläufig.

Wenn Sie über den o.g. Link selber das epidemiologische Bulletin aufrufen, können Sie zu allen meldepflichtigen Erkrankungen die gemeldeten Erkrankungszahlen entnehmen.

Hier nochmal die E-Mail-Adresse des Impfstammtisches Hannover: Impfentscheidung-Hannover@gmx.de

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Faktencheck Impfen

Die Wogen schlagen hoch. Das Thema Impfen ist überall präsent.

Wir haben derzeit in Deutschland KEINE IMPFPFLICHT!!!!

Ob und in welchem Umfang eine Impfpflicht eingeführt werden wird, ist derzeit unklar!

Bei dem ganzen Thema ist viel Emotion im Spiel, die nicht zuletzt durch soziale Medien angefeuert wird. Es scheint nur Impfbefürworter und Impfgegner zu geben. Eine differenzierte Betrachtung ist kaum mehr möglich.
Aus diesem Grund werde ich auf meiner Seite in regelmäßigen Abständen interessante Infos, Videos, usw. veröffentlichen

Jeder Entscheidung geht Information voraus. Nur wenn man sich gut informiert hat, kann man eine gute Entscheidung treffen.
Das gilt für Handy, Handytarife, Autos, Lebensmittel,…. Und nicht zuletzt für Impfungen.

Es gibt einen impfkritischen Stammtisch in Hannover, falls Sie das Bedürfnis haben, sich zu vernetzen, können Sie hier eine E-Mail an den Impfstammtisch schreiben.

Liebe Eltern,
die eine Entscheidung im besten Wissen und Gewissen FÜR Ihr Kind/Ihre Kinder treffen.
Bitte treffen Sie erst eine Entscheidung, wenn Sie sich wirklich gut informiert haben.
Klären Sie alle offenen Fragen. Lesen Sie Beipackzettel (die umfangreicheren Informationen bekommen Sie, wenn Sie nach „Fachinformation“ suchen) zu den Impfungen, die geplant sind.

Welche Informationsquellen können sie nutzen? Ich will einige nennen:

  • Fachinformation des Impfstoffes
  • Meldedatenbank des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) – das Institut, dass für die Arzneimittelsicherheit in Deutschland zuständig ist
  • Das epidemiologische Bulletin des Robert-Koch-Instituts (hier finden Sie wöchentlich aktualisiert die aktuellen Erkrankungsraten zu allen meldepflichtigen Erkrankungen)

Zu Beginn möchte ich Ihnen einige kurze Informationen speziell zur Masern-Impfung (MMR bzw. MMR-V) zur Verfügung stellen, die aus o.g. Quellen stammen:

  • Im Jahr 2018 hatten wir in Deutschland 543 Masern-Erkrankungen bundesweit. Das entspricht einer Erkrankungsquote von 0,0007%.
  • Es gab im Jahr 2018 KEINEN Todesfall im Zusammenhang mit Masern.
  • Geimpfte können trotzdem Überträger der Krankheit sein.

 

Bei den Inhaltsstoffen der beiden derzeit in Deutschland erhältlichen Impfstoffen mit einer Masernkomponente gibt es Angaben, die nicht jedem geläufig sind.

Aus diesem Grund habe ich Ihnen einiges „übersetzt“:

  • „humane diploide Zellen“ (Stamm Wistar RA 27/3) = menschliche embryonale Zellkulturen von abgetriebenen Föten
    (menschliche DNA ist im Impfstoff nachweisbar)
  • Stamm RIT 4385 = Zellen kultiviert in embryonierten (angebrüteten) Hühnereiern (kann in der Folge zu einer Hühnereiweißallergie führen)
  • Stamm OKA = embryonale Zellkulturen von Meerschweinchen
  • rekombinante Zellen = gentechnisch veränderte Zellen

All diese Informationen können Sie selbst im Internet recherchieren. Sie werden von mir in diesem  Blog in den nächsten Tagen und Wochen zu verschiedenen Themen und allen voran immer wieder zum Impfen informiert werden.

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Heilpraktiker = Homöopath?

Bereits in einem anderen Blog habe ich diese Thematik schon einmal aufgegriffen – möchte dem aber gerne nocheinmal ein eigenes Thema widmen, da ich immer wieder auf die gleichen Irrtümer stoße.

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Wer darf in Deutschland behandeln?

In Deutschland dürfen nur 2 Berufsgruppen selbständig (!) Diagnosen stellen und selbständig behandeln, das sind Ärzte und Heilpraktiker. Alle anderen in Gesundheitsberufen Tätigen wie Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden,… behandeln nur auf Anweisung (Rezept).

Mit welchen Methoden der Heilpraktiker jetzt behandelt kann er frei wählen und ggf. nach Diagnose entscheiden. Mögliche Behandlungsmethoden können sein: Akkupunktur, TCM (chinesische Medizin), Bioresonanz und natürlich auch Homöopathie und viele andere.

Ist jeder Heilpraktiker auch Homöopath?

Mit Homöopathie oder besser noch “klassischer Homöopathie” ist das Behandeln mit Einzelmitteln gemeint. Hierzu bedarf es auf Seiten des Therapeuten einer (neben der Zulassung zum Heilpraktiker) 3-jährigen Zusatzausbildung in klassischer Homöopathie.
Die Mittelfindung – also die Entscheidung, welches homöopathische Mittel der Patient bekommt – erfolgt nach einer ausführlichen Erstanamnese.
Nicht jeder Therapeut (egal ob Arzt oder Heilpraktiker), der homöopathisch behandelt ist auch Homöopath – sprich, verfügt über die Notwendigen Kenntnisse und hat die erforderliche Zusatzausbildung.

Woran erkenne ich einen guten klassischen Homöopathen?

Ein guter klassischer Homöopath hat eine 3-jährige Zusatzausbildung in klassischer Homöopathie.
Ein guter klassischer Homöopath verordnet nur nach einer ausführlichen Erstanamnese – es gibt in der Homöopathie keine “Standard”Mittel.
Ein klassischer Homöopath verordnet NUR Einzelmittel und keine Komplexmittel.
Ein guter klassischer Homöopath muss die Mittel nicht auspendeln oder kinesiologisch austesten.

Was sind Komplexmittel?

Komplexmittel sind Mittel z.B. von WALA, WELEDA oder Präparate wie Meditonsin, Ferrum Phos. komp. (Weleda), Osanit um nur einige zu nennen. In diesen Mitteln werden viele verschiedene homöopathische Einzelmittel zusammen verarbeitet (meist auch zusammen potenziert). Damit entsteht ein neues Mittel, das nur dann sicher verordnet werden kann, wenn es hierzu eine sogenannte Arzneiprüfung gibt. Diese Prüfungen fehlen aber und so kann der Patient und auch der Therapeut – sollten sich während der Einnahme weitere Symptome einstellen – nur raten, ob die neuen Symptome von dem Komplexmittel kommen oder ob sich die Krankheit verändert hat. Es ist also keine sichere Verordnung dieser Mittel möglich und auch die Reaktion kann nicht beurteilt werden. Darum rate ich von der Einnahme solcher Komplexmittel ab.

Was ist eine Erstanamnese?

In dieser Erstanamnese werden die akuten Beschwerden genauso besprochen, wie eine Krankenbiographie (also welche Krankheiten hatte der Patient bisher in seinem Leben), eine Lebensbiographie (welche Lebensereignisse gab es im Leben des Patienten) und eine Familienanamnese (welche Krankheiten haben oder hatten die leiblichen Eltern, Großeltern und ggf. auch die Urgroßeltern).
Erst nach dieser ausführlichen Anamnese (die bei einem Erwachsenen ca. 2-3 Stunden dauert) kann der Homöopath das Mittel verordnen.

Diana Osterhage – persönlich

Seit 2009 leitet Heilpraktikerin Diana Osterhage in Hannover Ihre eigene Praxis für Naturheilkunde. Mit der Eröffnung der Praxis hat Diana Osterhage ihre Interessen zum Beruf gemacht. Wir haben Diana Osterhage getroffen und wollten noch weitere interessante Details über sie erfahren.

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Wie viele Heilpraktiker sind in Hannover vertreten?

Es gibt viele Heilpraktiker in Hannover, aber ich mache klassische Homöopathie. Ein Heilpraktiker ist neben dem Arzt der Einzige in Deutschland, der eine Diagnose stellen darf und selbstständig behandeln darf. Wie der Heilpraktiker behandelt, dass kann er sich im Grunde genommen selbst aussuchen. Er kann klassische Homöopathie machen, er kann aber auch Klangschalenmassage machen, Osteopathie, Akkupunktur, Kräutertee oder Schröpfen.
Aber nicht jeder Heilpraktiker ist ein klassischer Homöopath, denn es ist nicht jeder Heilpraktiker in klassischer Homöopathie ausgebildet. Die klassische Homöopathie braucht eine weitere, 3-jährige Ausbildung. Die homöopathische Behandlung läuft nur optimal, wenn der Heilpraktiker dementsprechend ausgebildet ist und das Wissen hat die Mittel richtig einzusetzen und den Verlauf der Behandlung zu beurteilen. Deswegen gibt es viele Heilpraktiker, aber von denen machen nicht alle klassische Homöopathie.  Wie viele klassische Homöopathen es in Hannover gibt, das ist leider nirgends gemeldet.

Wie kam es zur Spezialisierung auf Frauen und Kindern?

Ich habe mich auf Frauen und Kinder spezialisiert, weil ich über Dinge spreche, die ich selber erlebt habe. Ich war selbst schwanger, ich habe selbst Kinder zur Welt gebracht, ich habe selber gestillt, ich weiß wie das ist, wenn Kinder groß werden, ich kenne mich aus, wie man ein Kind richtig trägt. Das sind Erfahrungen, die ich außerhalb der Homöopathie gesammelt habe und das ist wohl ein Grund, warum Frauen und Kinder zu mir kommen. Es ist wichtig sich mit seinen Behandlungen auszukennen, wenn man helfen möchte. 

Wie entstand der Weg zur Homöopathie?

Ungefähr 1990 habe ich mich selbst von einem Arzt mit tibetischer Medizin behandeln lassen. Privat hatten wir auch Kontakt und haben zusammen angefangen tibetische Ärzte nach Deutschland einzuladen. Angelehnt an die chinesische Medizin ist die tibetische Medizin selbst noch ein eigener Behandlungszweig. Gemeinsam haben wir ein Zentrum für tibetische Kultur und Buddhismus gegründet. In dieser Zeit war es der Kontakt, der mich dazu gebracht hat, dass ich mich mit anderen Konzepten beschäftigt habe, als nur mit schulmedizinischer Behandlung. Damals bin ich selbst noch einer kaufmännischen Tätigkeit nachgegangen und habe gemerkt, das es ist nicht das ist, was ich mein Leben lang machen möchte. Deswegen habe ich mich entschlossen einen anderen Weg zu gehen und habe die Ausbildung zum Heilpraktiker absolviert. Anschließend noch eine dreijährige Ausbildung in klassischer Homöopathie. Somit habe ich mein Interesse zum Beruf gemacht, deswegen habe ich morgens auch nicht das Gefühl, dass ich zur Arbeit gehe. 

Wie kamen Sie auf die Zielgruppe der Schwangeren?

Ich habe das selbst erlebt und dadurch viele andere Schwangere kennen gelernt. Dadurch weiß man, welche Probleme eine Schwangere in der Zeit hat und das Ihnen an vielen Stellen nicht gut geholfen wird. Viele der schulmedizinischen Medikamente werden an Schwangere nicht abgegeben. Bei einer Erkältung beispielsweise bleibt oft nur der Kräutertee. Diese Situation sollte sich für Schwangere verbessern. Auch wissen viele Schwangere nicht, dass sie sich vom Ausstellen des Mutterpasses bis zur Geburt in die Hände einer Hebamme begeben können, die meisten suchen leider eher den Frauenarzt auf.

Als Ersatzhebamme tätig?

Die Hebamme darf das Kind zur Welt bringen, ich kann die Schwangere begleiten bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Wehen einsetzen. Dann kann ich sie auch noch homöopathisch zusammen mit der Hebamme behandeln, aber ab dem Zeitpunkt wo die Wehen beginnen, gehört die Frau in die Hände einer Hebamme. Wenn das Kind dann geboren ist, kann ich sie wieder homöopathisch begleiten, in der Wochenbettzeit oft gemeinsam mit der Hebamme.
Die Hebamme kann den Mutterpass ausstellen, die Vorsorge machen, das Kind zur Welt bringen, sie braucht keinen Frauenarzt zur Hilfe. Wohingegen der Frauenarzt die Hebamme zur Entbindung braucht.
Man hat immer die beste Versorgung, wenn man zur Hebamme geht, weil sie verpflichtet ist, wenn sie Komplikationen feststellt an den Arzt zu verweisen. Umgekehrt muss der Arzt nicht die Hebamme dazu befragen. 

Was sind Ihre Auszeichnungen als Homöopathin?

Die Homöopathie als Heilmethode, die eben das ganze berücksichtigt, also auch die familiären Einflüsse, die es vielleicht gibt. In Kombination damit, dass ich nicht die Brustentzündung behandeln muss, weil ich der Frau beim Stillen zeigen kann, wie sie ihr Kind richtig hält. Ein anderer Homöopath behandelt die Brustentzündung. Ich kann an die Ursache gehen, es richtig zeigen, um so der Entzündung vorzubeugen.  Der andere Homöopath muss dann an die Hebamme verweisen.
Dadurch hat sich das Spezialgebiet für Schwangere und auch während der Stillzeit ergeben. Ich kenne sonst auch keinen anderen Homöopathen, der in diesem Gebiet tätig ist.
Im Gegenzug gibt es auch noch keinen bekannten Homöopathen, der sich auf Männer spezialisiert hat. Obwohl es Sinn macht, schließlich haben die Männer auch männliche Beschwerden, die sie vielleicht lieber mit einem Mann besprechen möchten. 

Werden Sie in Zukunft ein “Tag der offnen Praxis” veranstalten?


Tag der Homöopathie macht für mich Sinn, um die Homöopathie von dem Heilpraktiker abzugrenzen. Viele Heilpraktiker behandeln z.B. mit Komplexmitteln und das bringt die Homöopathie in ein schlechtes Licht. Viele Patienten kennen den Unterschied gar nicht und wissen nicht, dass nicht jeder Heilpraktiker nicht automatisch auch Homöopath ist. Viele haben dabei einen falschen Sprachgebrauch.
Man kann sich selbst auch einen Kräutertee gegen die Blasenentzündung kaufen. Aber ein Heilpraktiker braucht eine Ausbildung, eine Prüfung und eine Zulassung vom Gesundheitsamt, sonst darf er erst gar nicht behandeln.
Neben der Homöopathie ist in meinen Augen nur die chinesische Medizin eine Heilmethoden, die sie so in die Tiefe der Ursache gehen. Das Ziel ist, dass sie nicht alle vier Wochen wegen des Hustens wieder kommen müssen. 

Wird es in Zukunft neuere Behandlungsmethoden geben?

Es gibt ja immer wieder neuere Krankheiten, die die Menschen bekommen. Das Spektrum der diagnostizierbaren Erkrankungen steigt mit der Anzahl der verkäuflichen Medikamente.
Homöopathen sind Generalisten, da braucht es keine neue Therapiemethode. Hahnemann hat gesagt: „ mach‘s nach, aber mach‘s genau nach“ und da sehe ich die Gefahr, dass es sehr, sehr viele Strömungen in der Homöopathie gibt, die es nachmachen, aber eben nicht genau. Also sich nicht mehr nach Hahnemann arbeiten. Da kommen dann viele andere Themen mit rein, da wird zum Teil sehr viel psychologisiert und interpretiert. Es braucht keine neue Heilmethode, sondern es braucht die, die handwerklich gut und sauber gehandhabt wird. Dadurch ist man auch in der Lage schwere Krankheiten zu behandeln.
Was die Homöopathie bräuchte, wären weitere gut geprüfte Mittel. Der Schatz der Homöopathie ist, dass es Mittel gibt, von denen man weiß welche Beschwerden sie heilen können, weil es Arzneiprüfungen gibt.
Es gibt noch ganz viele Schätze in Heilpflanzen, die noch nicht entdeckt sind. In Südamerika beispielsweise, dort wo die Eingeborenen behandeln, wird das Wissen über die Pflanzen über Jahrhunderte weitergegeben und es funktioniert noch immer. Wenn wir all diese Pflanzen mit dem schon bekannten Wissen darüber für die Homöopathie zur Verfügung hätten, würde das die Möglichkeiten der Behandlung immer weiter verfeinern.

Wenn man diesen Schatz für die Homöopathie heben könnte,  würde das noch viel mehr eröffnen.

Homöopathie verwendet nur natürliche Mittel?

Vom Grundsatz her schon, wobei es mittlerweile auch potenzierte Medikamente oder Mittel aus Krankheitserregern gibt. Also es gibt z.B. Impfstoffe und Psychopharmaka aus denen homöopathische Mittel hergestellt werden. Für mich ist die Homöopathie so brandaktuell als Heilmethode, dass wir keine neuen Methoden brauchen, sondern ein noch größeres Repertoire an gut geprüften Mitteln. 

Wird ihre Praxis gut besucht?

Durch einen zusätzlich guten Internetauftritt und über Mund zu Mund Propaganda erzählen die Leute über mich und meine Arbeit. Natürlich muss man erstmal krank sein und sich dann erinnern, was einem erzählt wurde oder man schaut im Internet nach und wer da gefunden wird, der wird angerufen. Ich denke das Konzept meiner Praxis mich auf Frauen und Kinder zu spezialiseren überzeugt viele.

Müssen die Patienten von der Homöopathie überzeugt werden?

Sie sind zumindest von dem Konzept der Praxis überzeugt. Sie wissen, dass ich mich spezialisiert habe und sie sind überzeugt davon, dass die Schulmedizin ihnen nicht mehr weiter hilft. Die Art und Weise wie Homöopathie funktioniert lassen sich viele erklären, aber jemand der sagt, das bringt doch eh nichts, der würde wahrscheinlich gar nicht erst kommen. Frauen sind da schon eher aufgeschlossen auch wenn sie nicht genau wissen wie das funktioniert, vertrauen sie mir.

MEIN TIPP:

Die Menschen sollten bevor sie zum Arzt gehen lieber zum Homöopathen gehen, weil sie dann den Arzt oft gar nicht mehr brauchen. Zusätzlich hoffe ich, dass es in 20 Jahren mehr Standing der Menschen zur Homöopathie geben wird.