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Masernerkrankungen haben laut Meldedaten kaum Komplikationen

fotolia.com – #58160764 – © S.HarryPhotography

Kurz vor dem Jahresabschluss möchte ich Ihnen noch eine aus meiner Sicht wichtige Information zum Thema Masern geben.

Das Robert-Koch-Institut gibt jedes Jahr ein Jahrbuch heraus.
Ich habe mich einmal mit den Daten beschäftigt und möchte hier die Zahlen zu den gemeldeten Komplikationen im Rahmen einer Masernerkrankung für das Jahr 2018 zeigen.

Insgesamt gab es im Jahr 2018 543 gemeldete Masernfälle (543 Fälle, incl. aller, die aus gesundheitlichen Gründen nicht oder noch nicht geimpft werden können (Immungeschwächte Personen, Säuglinge im 1. Lebensjahr,…).

Von diesen Erkrankten lagen zu insgesamt 400 Fällen Daten zu den Komplikationen vor:

  • Es gab KEINE gemeldete Meningitis/Enzephalitis.
  • Es wurden 9 Fälle einer Lungenentzündung gemeldet. Das entspricht einer Quote von 2%
    (Also 2% von insgesamt 0,00065% Erkrankten – gemessen an der Gesamtbevölkerung)
  • Es wurden 2 Fälle einer Mittelohrentzündung gemeldet. Das entspricht einer Quote von 0,5%
    (entsprechend 0,5% von 0,00065% Erkrankten – gemessen an der Gesamtbevölkerung)
  • Weiter wurden 2 Darmerkrankungen gemeldet, die zumindest zeitgleich auftraten und 6 nicht nähere beschriebenen Komplikationen
    (von diesen 8 Fällen ist unbekannt ob es sich z.B. um Medikamentennebenwirkungen handelt)
  • SSPE ist NICHT MELDEPFLICHTIG!
    Das RKI kann keine Aussage zu den Erkrankungszahlen treffen!
    (Weder ob die Betroffenen überhaupt jemals eine Masernerkrankung hatten, noch zum Impfstatus, noch zu der Frage, ob ggf. NACH einer durgemachten Masernerkrankung nochmal gegen Masern geimpft wurde).
    Die SSPE als eine Spätfolge der Masernerkrankung darzustellen ist damit aus meiner Sicht nicht seriös!

Die (zu 75% pharmafinanzierte – siehe ZDF Frontal-Bericht) “fordert” 97% Durchimpfungsrate.
Von den 543 im Jahr 2018 an Masern erkrankten waren 19 (3,5%) entsprechend der Empfehlungen 2x geimpft. Sollte das repräsentativ sein, sind schon hier die 97% zum Scheitern verurteilt.

Aus meiner Sicht ist diese Information wichtig, weil in weiten Teilen der Bevölkerung große Verunsicherung über die Gefährlichkeit einer Masernerkrankung herrscht.

Die Zahlen belegen, dass nicht nur das Erkrankungsrisiko mit 0,00065% extrem niedrig ist.
Erst recht das Risiko im Rahmen einer (unwahrscheinlichen) Erkrankung eine Komplikation zu erleiden ist zu vernachlässigen.

Falls Sie Fragen zu den Zahlen haben oder weitere Informationen möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Hier nochmal die E-Mail-Adresse des Impfstammtisches Hannover:
Impfentscheidung-Hannover@gmx.de

 

 

Ein frohes neues Jahr 2015

© www.sylvesterstore.de

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Jahresrückblick

Das Jahresende naht und damit ist es Zeit für einen kurzen Jahresrückblick.

Viel ist passiert im Jahr 2014. Viele Patienten haben den Weg neu in meine Praxis gefunden. Einen großen Teil meiner Patienten darf ich bereits über einen langen Zeitraum bei kleinen und großen Beschwerden begleiten.
Viele nutzen meine Telefonsprechstunde – nachdem die Erstanamnese gemacht ist, eine mehr und mehr genutzte Möglichkeit sich bei akuten Beschwerden homöopathische Hilfe zu holen.
Natürlich freue ich mich über jeden Behandlungserfolg, ganz besonders freue ich mich über geglückte Kinderwunschbehandlungen und über gerettete Stillbeziehungen. So durfte ich einige neue Erdenbürger in meiner Praxis begrüßen.
Neben meiner Telefonsprechstunde und den Erstanamnesen – also dem Ablauf in einer klassisch homöopathischen Praxis hat sich der Impfstammtisch zu einer festen Größe in meinem Berufsalltag etabliert.

Ich möchte mich bei allen kleinen und großen Patienten/innen ganz herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken und freue mich, Ihnen auch in 2015 zur Seite zu stehen.

Impfstammtisch

Der Impfstammtisch findet regelmäßig einmal monatlich, jeweils am letzten Dienstag des Monats (Ausnahme ist in den Ferien) von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr statt. Eingeladen sind alle die sich grundstätzlich zum Thema Impfen informieren möchten; Eltern, die vor der Entscheidung stehen ihr Kind impfen zu lassen; Impfgeschädigte oder einfach Interessierte.
Die Teilnahme ist grundsätzlich kostenlos, um Anmeldung wird aber gebeten.