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Heilpraktikerin für Hannover

Frau Diana Osterhage im Gespräch zum Thema Homöopathie

Herbstzeit – Erkältungszeit

Der Herbst ist die Zeit im Jahr, in der es die meisten Erkältungsbeschwerden gibt. In den meisten Fällen lassen sich die Beschwerden gut mit “Hausmitteln” behandeln. Ich gebe Ihnen als Heilpraktikerin wertvolle Tipps:

Welche Möglichkeiten zu behandeln gibt es?

Die typischen Erkältungsbeschwerden sind Husten, Halsschmerzen und Schnupfen. Diese Beschwerden sprechen gut auf verschiedenen Tees an. Wirklich gut helfen verschiedene Wickel. Die meisten sind sich etwas unsicher wie ein Wickel angelegt wird. Es ist weniger Aufwand als die meisten annehmen, ich erkläre Ihnen gerne wie es geht.

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Husten

Die meisten Erkältungen sind von Husten begleitet. Husten kann es mit oder ohne Auswurf geben. Bei dem sogenannten “produktiven” Husten (also mit Auswurf), ist der Körper bereits dabei die Atemwege von Krankheitserregern zu befreien, in dem er sie in Schleim verpackt und abhustet. Bei diesem Husten ist es wichtig, reichlich zu trinken und den Hustenreiz nicht zu unterdrücken. Es ist wichtig, dass der Schleim abgehustet werden kann. Diesen Prozess können Sie mit schleimlösenden Tees unterstützen.
– Schlüsselblume
– Fenchel
– Anis
– Königskerze
– Efeu
– Sonnentau
– Thymian
Bitte keine schleimhaltige Pflanzen wie Huflattich, Malve, Eibisch benutzen. Aus diesen Pflanzen können Sie sich eine Mischung für den Tee zusammenstellen. Fertige Teemischungen enthalten oft minderwerten Produktionsabfall und damit nicht ausreichend Wirkstoffe oder sind gar gesüßt. Am besten lassen Sie sich im örtlichen Kräuterladen oder in der Apotheke die einzelnen Kräuter abwiegen.

Brustwickel

Zwiebel-Wickel

Bei festsitzendem Husten, gut als Schleimlöser und Husten mit Schnupfen. Für Kinder ab 6 Monaten geeignet. Sie brauchen

– 1-2 Zwiebeln
– Dünnen Baumwollstoff
– Faden
– Heilwolle
– Außentuch (Wickelhemdchen)

Sie schneiden die Zwiebel klein und legen sie auf den Baumwollstoff oder Verbandmull. Sie falten daraus ein kleines Päckchen und binden es mit dem Faden zusammen. In einem umgedrehten Topfdeckel erwärmen Sie das Zwiebelpäckchen auf Körpertemperatur. Bei Kindern ab 1 Jahr können Sie 1-2 Tropfen Lavendelöl (KEIN Lavandin!!) auf die Zwiebel geben. Dieses Päckchen legen Sie auf die Brust des Patienten, bedecken das mit Heilwolle und fixieren das ganze mit dem Außentuch. Diesen Wickel können Sie ca. ½ – 1 Stunde anwenden.

Quark-Wickel

Für Kinder ab ca. 2 Jahren. Bei stark verschleimten Bronchien, Reizhusten und Bronchitis.

Sie brauchen:
– Magerquark
– Verbandmull
– Wickelmaterial (Innen-, Zwischen- und Außentuch)
– Bettschutz
– Wärmflasche

Quark z.B. im Wasserbad auf Körpertemperatur erwärmen. Ca. 5-10mm dick auf das Innentuch streichen und mit einer Lage Verbandmull abdecken (diese Seite kommt auf die Haut) (Ein Küchentuch, auf das Sie den Quarkstreichen und überschlagen geht auch).
Die Quarkfläche sollte so groß sein, dass sie von der Achsel bis zum untersten Rippenbogen reicht.
Das Quarkpaket auf einer Wärmflasche warm halten.

Bettschutz auslegen, das Außentuch ausbreiten (ggf. mit Heilwolle) und das Kind auf das Außentuch legen.
Dann das „Quarkpaket“ auf die Brust legen, das Zwischentuch darüber legen und mit dem Außentuch fixieren.

Sie können den Wickel so lange anwenden, bis der Quark eingetrocknet ist. Sollte ihr Patient vorher bereits anfangen zu frieren, bitte die Anwendung sofort beenden.

Zitronen-Wickel

Für Kinder ab ca. 2 Jahren. Ähnlich wie der Quark-Wickel. Sie brauchen:

– 1 unbehandelte Zitrone und ½ Liter Wasser
– 1 Leinentuch
– Heilwolle, Zwischentuch und Außentuch

½ Zitrone mit eingeritzter Schale in ca. ½ Liter heißem Wasser ausdrücken. Das Innentuch mit dem Zitronenwasser tränken. Das Wickelpaket mit Außentuch und Heilwolle im Bett ausbreiten, der Patient legt sich mit der Brust auf das Wickelpaket. Vorne auf die Brust kommt das „heiße“ Innentuch mit dem Zitronenwasser und alles wickeln und fixieren. Hier müssen Sie schnell arbeiten, damit das Innentuch nicht erkaltet.

Halsschmerzen

Die Schmerzen im Hals sind meist Begleiterscheinung einer Entzündung im Hals-/Rachenbereich. Oft begleitet von geschwollenen Lymphdrüsen oder Tonsillen als Zeichen der Abwehrreaktion des Körpers.

Tees, die hier unterstützen können sind:
– Salbei
– Kamille (hier bei Kindern bitte Vorsicht)
Den Tee können Sie trinken oder damit gurgeln.

Halswickel

Meist wird bei akuten Halsentzündungen, mit Schmerzen und Schluckbeschwerden eher ein kalter Wickel angewendet. Ein guter Indikator für die Frage warme oder kalte Wickel ist der Wunsch nach warmen oder kalten Getränken. Der Patient wählt automatisch, die für ihn richtige Anwendung.
Hat also Ihr Patient Lust auf kalte Getränke, wenden Sie einen kalten Wickel an und umgekehrt. Bei Kindern wird nicht „rundum“ gewickelt sondern nur der Hals von Ohr zu Ohr (die Wirbelsäule bleibt frei).Dieser Wickel ist geeignet für Kinder ab 2 Jahren und Erwachsene. Sie brauchen:

–          Inntuch (doppelte Breite des Halses)
–          Zwischentuch (ggf. Heilwolle)
–          Außentuch (Wolle, Baumwollplüsch, Naturmolton, alles etwas größer als das Innentuch)

Kalter Wickel (wärme entziehend-kühlend)

Das Innentuch doppelt legen in kaltes bis handwarmes Wasser tauchen (je kleiner das Kind, je wärmer das Wasser) und leicht auswringen. Das Tuch sollte nass sein, ohne zu tropfen.Darüber ggf. etwas Heilwolle oder ein Zwischentuch und dann das Außentuch. Am besten legen Sie alles übereinander und legen den Wickel in einem Arbeitsgang an. Der Wickel bleibt ca. 20-45 Minuten am Hals. Sobald der Wickel durchgewärmt ist, nehmen Sie ihn bitte ab. Anschließend noch ca. 1 Stunde mit Schal oder wärmendem Rollkragen „nachwärmen“. Sie können den Wickel ca. 2-3x tgl. anwenden.

Alternativ: Statt des Wassers nehmen Sie Zitronenwasser. Dazu legen Sie eine halbe ungespritzte Zitrone mit eingeritzter Schale in ¼ Liter Wasser und pressen diese unter Wasser aus.

Warmer Wickel (wärmend)

Zur Schleimlösung, bei Heiserkeit und beginnenden Halsschmerzen, wenn warme Getränke angenehm sind. Sie pressen eine halbe Zitrone in ¼ Liter heißes Wasser, tränken das Innentuch darin und wringen es dann kräftig aus. Dann das Innentuch mit Zwischentuch (ggf. Heilwolle) und dem Außentuch um den Hals wickeln. Der Wickel bleibt ca. 5 Minuten am Hals. Danach den Hals mit Schal oder Rollkragen warm halten. Sie können den Wickel ca. 2-3x tgl. anwenden.

Halswickel mit Quark

Dieser Wickel ist intensiver in der Wirkung, also anzuwenden bei sehr starken Halsschmerzen oder wenn der Wickel nur mit Wasser wenig Wirkung zeigt. Bitte nicht bei frierenden Patienten anwenden. Bitte nicht mit Quark aus dem Kühlschrank – eher Zimmertemperatur oder Körpertemperatur

Innentuch (Länge etwa halber Halsumfang):

– streichen Sie den Quark auf das mittlere Drittel des Innentuchs (für Kinder max. 5mm dick, für Erwachsenen 5-10mm dick).
Die Ränder des Tuchs so über dem Quark zusammenschlagen, dass auf einer Seite nur eine Lage Stoff ist. Bei Bedarf erwärmen Sie das Innentuch mit dem Quark z.B. in einem umgedrehten Topfdeckel ein wenig

– Legen Sie das Tuch mit der einen Stoffseite auf den Hals (die Lymphdrüsen müssen mit einbezogen werden, die Wirbelsäule bleibt frei).

Darüber kommt das

Zwischentuch, ggf. etwas Heilwolle und das Außentuch

!! Quark bitte nicht bei Patienten mit Kuhmilchallergie oder Neurodermitis!!

Heilpraktiker = Homöopath?

Bereits in einem anderen Blog habe ich diese Thematik schon einmal aufgegriffen – möchte dem aber gerne nocheinmal ein eigenes Thema widmen, da ich immer wieder auf die gleichen Irrtümer stoße.

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Wer darf in Deutschland behandeln?

In Deutschland dürfen nur 2 Berufsgruppen selbständig (!) Diagnosen stellen und selbständig behandeln, das sind Ärzte und Heilpraktiker. Alle anderen in Gesundheitsberufen Tätigen wie Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden,… behandeln nur auf Anweisung (Rezept).

Mit welchen Methoden der Heilpraktiker jetzt behandelt kann er frei wählen und ggf. nach Diagnose entscheiden. Mögliche Behandlungsmethoden können sein: Akkupunktur, TCM (chinesische Medizin), Bioresonanz und natürlich auch Homöopathie und viele andere.

Ist jeder Heilpraktiker auch Homöopath?

Mit Homöopathie oder besser noch “klassischer Homöopathie” ist das Behandeln mit Einzelmitteln gemeint. Hierzu bedarf es auf Seiten des Therapeuten einer (neben der Zulassung zum Heilpraktiker) 3-jährigen Zusatzausbildung in klassischer Homöopathie.
Die Mittelfindung – also die Entscheidung, welches homöopathische Mittel der Patient bekommt – erfolgt nach einer ausführlichen Erstanamnese.
Nicht jeder Therapeut (egal ob Arzt oder Heilpraktiker), der homöopathisch behandelt ist auch Homöopath – sprich, verfügt über die Notwendigen Kenntnisse und hat die erforderliche Zusatzausbildung.

Woran erkenne ich einen guten klassischen Homöopathen?

Ein guter klassischer Homöopath hat eine 3-jährige Zusatzausbildung in klassischer Homöopathie.
Ein guter klassischer Homöopath verordnet nur nach einer ausführlichen Erstanamnese – es gibt in der Homöopathie keine “Standard”Mittel.
Ein klassischer Homöopath verordnet NUR Einzelmittel und keine Komplexmittel.
Ein guter klassischer Homöopath muss die Mittel nicht auspendeln oder kinesiologisch austesten.

Was sind Komplexmittel?

Komplexmittel sind Mittel z.B. von WALA, WELEDA oder Präparate wie Meditonsin, Ferrum Phos. komp. (Weleda), Osanit um nur einige zu nennen. In diesen Mitteln werden viele verschiedene homöopathische Einzelmittel zusammen verarbeitet (meist auch zusammen potenziert). Damit entsteht ein neues Mittel, das nur dann sicher verordnet werden kann, wenn es hierzu eine sogenannte Arzneiprüfung gibt. Diese Prüfungen fehlen aber und so kann der Patient und auch der Therapeut – sollten sich während der Einnahme weitere Symptome einstellen – nur raten, ob die neuen Symptome von dem Komplexmittel kommen oder ob sich die Krankheit verändert hat. Es ist also keine sichere Verordnung dieser Mittel möglich und auch die Reaktion kann nicht beurteilt werden. Darum rate ich von der Einnahme solcher Komplexmittel ab.

Was ist eine Erstanamnese?

In dieser Erstanamnese werden die akuten Beschwerden genauso besprochen, wie eine Krankenbiographie (also welche Krankheiten hatte der Patient bisher in seinem Leben), eine Lebensbiographie (welche Lebensereignisse gab es im Leben des Patienten) und eine Familienanamnese (welche Krankheiten haben oder hatten die leiblichen Eltern, Großeltern und ggf. auch die Urgroßeltern).
Erst nach dieser ausführlichen Anamnese (die bei einem Erwachsenen ca. 2-3 Stunden dauert) kann der Homöopath das Mittel verordnen.

Diana Osterhage – persönlich

Seit 2009 leitet Heilpraktikerin Diana Osterhage in Hannover Ihre eigene Praxis für Naturheilkunde. Mit der Eröffnung der Praxis hat Diana Osterhage ihre Interessen zum Beruf gemacht. Wir haben Diana Osterhage getroffen und wollten noch weitere interessante Details über sie erfahren.

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Wie viele Heilpraktiker sind in Hannover vertreten?

Es gibt viele Heilpraktiker in Hannover, aber ich mache klassische Homöopathie. Ein Heilpraktiker ist neben dem Arzt der Einzige in Deutschland, der eine Diagnose stellen darf und selbstständig behandeln darf. Wie der Heilpraktiker behandelt, dass kann er sich im Grunde genommen selbst aussuchen. Er kann klassische Homöopathie machen, er kann aber auch Klangschalenmassage machen, Osteopathie, Akkupunktur, Kräutertee oder Schröpfen.
Aber nicht jeder Heilpraktiker ist ein klassischer Homöopath, denn es ist nicht jeder Heilpraktiker in klassischer Homöopathie ausgebildet. Die klassische Homöopathie braucht eine weitere, 3-jährige Ausbildung. Die homöopathische Behandlung läuft nur optimal, wenn der Heilpraktiker dementsprechend ausgebildet ist und das Wissen hat die Mittel richtig einzusetzen und den Verlauf der Behandlung zu beurteilen. Deswegen gibt es viele Heilpraktiker, aber von denen machen nicht alle klassische Homöopathie.  Wie viele klassische Homöopathen es in Hannover gibt, das ist leider nirgends gemeldet.

Wie kam es zur Spezialisierung auf Frauen und Kindern?

Ich habe mich auf Frauen und Kinder spezialisiert, weil ich über Dinge spreche, die ich selber erlebt habe. Ich war selbst schwanger, ich habe selbst Kinder zur Welt gebracht, ich habe selber gestillt, ich weiß wie das ist, wenn Kinder groß werden, ich kenne mich aus, wie man ein Kind richtig trägt. Das sind Erfahrungen, die ich außerhalb der Homöopathie gesammelt habe und das ist wohl ein Grund, warum Frauen und Kinder zu mir kommen. Es ist wichtig sich mit seinen Behandlungen auszukennen, wenn man helfen möchte. 

Wie entstand der Weg zur Homöopathie?

Ungefähr 1990 habe ich mich selbst von einem Arzt mit tibetischer Medizin behandeln lassen. Privat hatten wir auch Kontakt und haben zusammen angefangen tibetische Ärzte nach Deutschland einzuladen. Angelehnt an die chinesische Medizin ist die tibetische Medizin selbst noch ein eigener Behandlungszweig. Gemeinsam haben wir ein Zentrum für tibetische Kultur und Buddhismus gegründet. In dieser Zeit war es der Kontakt, der mich dazu gebracht hat, dass ich mich mit anderen Konzepten beschäftigt habe, als nur mit schulmedizinischer Behandlung. Damals bin ich selbst noch einer kaufmännischen Tätigkeit nachgegangen und habe gemerkt, das es ist nicht das ist, was ich mein Leben lang machen möchte. Deswegen habe ich mich entschlossen einen anderen Weg zu gehen und habe die Ausbildung zum Heilpraktiker absolviert. Anschließend noch eine dreijährige Ausbildung in klassischer Homöopathie. Somit habe ich mein Interesse zum Beruf gemacht, deswegen habe ich morgens auch nicht das Gefühl, dass ich zur Arbeit gehe. 

Wie kamen Sie auf die Zielgruppe der Schwangeren?

Ich habe das selbst erlebt und dadurch viele andere Schwangere kennen gelernt. Dadurch weiß man, welche Probleme eine Schwangere in der Zeit hat und das Ihnen an vielen Stellen nicht gut geholfen wird. Viele der schulmedizinischen Medikamente werden an Schwangere nicht abgegeben. Bei einer Erkältung beispielsweise bleibt oft nur der Kräutertee. Diese Situation sollte sich für Schwangere verbessern. Auch wissen viele Schwangere nicht, dass sie sich vom Ausstellen des Mutterpasses bis zur Geburt in die Hände einer Hebamme begeben können, die meisten suchen leider eher den Frauenarzt auf.

Als Ersatzhebamme tätig?

Die Hebamme darf das Kind zur Welt bringen, ich kann die Schwangere begleiten bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Wehen einsetzen. Dann kann ich sie auch noch homöopathisch zusammen mit der Hebamme behandeln, aber ab dem Zeitpunkt wo die Wehen beginnen, gehört die Frau in die Hände einer Hebamme. Wenn das Kind dann geboren ist, kann ich sie wieder homöopathisch begleiten, in der Wochenbettzeit oft gemeinsam mit der Hebamme.
Die Hebamme kann den Mutterpass ausstellen, die Vorsorge machen, das Kind zur Welt bringen, sie braucht keinen Frauenarzt zur Hilfe. Wohingegen der Frauenarzt die Hebamme zur Entbindung braucht.
Man hat immer die beste Versorgung, wenn man zur Hebamme geht, weil sie verpflichtet ist, wenn sie Komplikationen feststellt an den Arzt zu verweisen. Umgekehrt muss der Arzt nicht die Hebamme dazu befragen. 

Was sind Ihre Auszeichnungen als Homöopathin?

Die Homöopathie als Heilmethode, die eben das ganze berücksichtigt, also auch die familiären Einflüsse, die es vielleicht gibt. In Kombination damit, dass ich nicht die Brustentzündung behandeln muss, weil ich der Frau beim Stillen zeigen kann, wie sie ihr Kind richtig hält. Ein anderer Homöopath behandelt die Brustentzündung. Ich kann an die Ursache gehen, es richtig zeigen, um so der Entzündung vorzubeugen.  Der andere Homöopath muss dann an die Hebamme verweisen.
Dadurch hat sich das Spezialgebiet für Schwangere und auch während der Stillzeit ergeben. Ich kenne sonst auch keinen anderen Homöopathen, der in diesem Gebiet tätig ist.
Im Gegenzug gibt es auch noch keinen bekannten Homöopathen, der sich auf Männer spezialisiert hat. Obwohl es Sinn macht, schließlich haben die Männer auch männliche Beschwerden, die sie vielleicht lieber mit einem Mann besprechen möchten. 

Werden Sie in Zukunft ein “Tag der offnen Praxis” veranstalten?


Tag der Homöopathie macht für mich Sinn, um die Homöopathie von dem Heilpraktiker abzugrenzen. Viele Heilpraktiker behandeln z.B. mit Komplexmitteln und das bringt die Homöopathie in ein schlechtes Licht. Viele Patienten kennen den Unterschied gar nicht und wissen nicht, dass nicht jeder Heilpraktiker nicht automatisch auch Homöopath ist. Viele haben dabei einen falschen Sprachgebrauch.
Man kann sich selbst auch einen Kräutertee gegen die Blasenentzündung kaufen. Aber ein Heilpraktiker braucht eine Ausbildung, eine Prüfung und eine Zulassung vom Gesundheitsamt, sonst darf er erst gar nicht behandeln.
Neben der Homöopathie ist in meinen Augen nur die chinesische Medizin eine Heilmethoden, die sie so in die Tiefe der Ursache gehen. Das Ziel ist, dass sie nicht alle vier Wochen wegen des Hustens wieder kommen müssen. 

Wird es in Zukunft neuere Behandlungsmethoden geben?

Es gibt ja immer wieder neuere Krankheiten, die die Menschen bekommen. Das Spektrum der diagnostizierbaren Erkrankungen steigt mit der Anzahl der verkäuflichen Medikamente.
Homöopathen sind Generalisten, da braucht es keine neue Therapiemethode. Hahnemann hat gesagt: „ mach‘s nach, aber mach‘s genau nach“ und da sehe ich die Gefahr, dass es sehr, sehr viele Strömungen in der Homöopathie gibt, die es nachmachen, aber eben nicht genau. Also sich nicht mehr nach Hahnemann arbeiten. Da kommen dann viele andere Themen mit rein, da wird zum Teil sehr viel psychologisiert und interpretiert. Es braucht keine neue Heilmethode, sondern es braucht die, die handwerklich gut und sauber gehandhabt wird. Dadurch ist man auch in der Lage schwere Krankheiten zu behandeln.
Was die Homöopathie bräuchte, wären weitere gut geprüfte Mittel. Der Schatz der Homöopathie ist, dass es Mittel gibt, von denen man weiß welche Beschwerden sie heilen können, weil es Arzneiprüfungen gibt.
Es gibt noch ganz viele Schätze in Heilpflanzen, die noch nicht entdeckt sind. In Südamerika beispielsweise, dort wo die Eingeborenen behandeln, wird das Wissen über die Pflanzen über Jahrhunderte weitergegeben und es funktioniert noch immer. Wenn wir all diese Pflanzen mit dem schon bekannten Wissen darüber für die Homöopathie zur Verfügung hätten, würde das die Möglichkeiten der Behandlung immer weiter verfeinern.

Wenn man diesen Schatz für die Homöopathie heben könnte,  würde das noch viel mehr eröffnen.

Homöopathie verwendet nur natürliche Mittel?

Vom Grundsatz her schon, wobei es mittlerweile auch potenzierte Medikamente oder Mittel aus Krankheitserregern gibt. Also es gibt z.B. Impfstoffe und Psychopharmaka aus denen homöopathische Mittel hergestellt werden. Für mich ist die Homöopathie so brandaktuell als Heilmethode, dass wir keine neuen Methoden brauchen, sondern ein noch größeres Repertoire an gut geprüften Mitteln. 

Wird ihre Praxis gut besucht?

Durch einen zusätzlich guten Internetauftritt und über Mund zu Mund Propaganda erzählen die Leute über mich und meine Arbeit. Natürlich muss man erstmal krank sein und sich dann erinnern, was einem erzählt wurde oder man schaut im Internet nach und wer da gefunden wird, der wird angerufen. Ich denke das Konzept meiner Praxis mich auf Frauen und Kinder zu spezialiseren überzeugt viele.

Müssen die Patienten von der Homöopathie überzeugt werden?

Sie sind zumindest von dem Konzept der Praxis überzeugt. Sie wissen, dass ich mich spezialisiert habe und sie sind überzeugt davon, dass die Schulmedizin ihnen nicht mehr weiter hilft. Die Art und Weise wie Homöopathie funktioniert lassen sich viele erklären, aber jemand der sagt, das bringt doch eh nichts, der würde wahrscheinlich gar nicht erst kommen. Frauen sind da schon eher aufgeschlossen auch wenn sie nicht genau wissen wie das funktioniert, vertrauen sie mir.

MEIN TIPP:

Die Menschen sollten bevor sie zum Arzt gehen lieber zum Homöopathen gehen, weil sie dann den Arzt oft gar nicht mehr brauchen. Zusätzlich hoffe ich, dass es in 20 Jahren mehr Standing der Menschen zur Homöopathie geben wird.

Der 10. April ist der Tag der Homöopathie – Hauptthema Schmerz

Am 10. April ist der jährliche Tag der Homöopathie, dieser Tag wird dem Begründer der Homöopathie Samuel Hahnemann zu seinem Geburtstag gewidmet. Samuel Hahnemann wurde am 10. April 1755 geboren. Anlässlich dazu informiert dieser Blogeintrag über das Thema Homöopathie.

 

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Samuel Hahnemann hat schon vor etwa 250 Jahren das Konzept der Homöopathie entwickelt. Eine seiner Aussagen ist: „Macht’s nach, aber macht’s genau nach“.Gemeint ist damit, die Homöopathie so anzuwenden, wie es Samuel Hahnemann gelehrt hat. Die klassische Homöopathie orientiert sich an möglichst genau vom Patienten beschriebenen Symptomen – ohne Interpretation des Homöopathen. Viele Therapeuten, die sich Homöopathen nennen, arbeiten nicht klassisch nach Samuel Hahnemann, häufig wird das richtige Mittel ausgependelt, kinesiologisch ausgetestet oder mit Komplexmitteln gearbeitet – das ist keine klassische Homöopathie!
Richtig angewendet kann man mit der klassischen Homöopathie auch schwere Krankheitsverläufe positiv beeinflussen.

Die Weiterentwicklung der Homöopathie besteht für mich darin, weitere neue Mittel zu erschließen, von denen nicht nur die Wirkung der Pflanzen bekannt ist, sondern von denen es gute und umfassende Arzneiprüfungen gibt.
Durch die Arzneiprüfungen erhalten wir eine Fülle an Symptomen und wissen so, welche Beschwerden wir mit den Mitteln behandeln können.

Ich persönlich habe mich für die Homöopathie als Therapiemethode entschieden, weil ich auf der Suche war nach einer Methode, die nicht die immer wieder auftauchenden Symptome behandelt, sondern zu einer tiefgreifenden Heilung in der Lage ist. Neben der chinesischen Medizin, ist dies in meinen Augen nur mit der Homöopathie möglich.

Wo die schulmedizinischen Behandlungen größtenteils einfach als richtig akzeptiert werden, muss die Homöopathie sich gegen viele Kritiker beweisen und ist manchen Menschen sogar noch weitgehend unbekannt. Doch die Homöopathie erzielt in den letzten Jahren immer mehr Erfolge und steigt deswegen auch in der Wahrnehmung und Anerkennung der Bevölkerung. Auch zunehmende Medienberichte, zeigen den Erfolg der Homöopathie. Auch gibt es immer mehr gute Studienergebnisse, die den Erfolg der Homöopathie belegen.
Patienten die zu mir kommen, sind der Homöopathie gegenüber meist aufgeschlossen. Gerne lassen sie sich von mir erklären, wie homöopathische Mittel helfen können und welches Konzept dahinter steht.

Das wichtigste einer Behandlung ist eine ausführliche Erstanamnese. Dabei nehme ich mir ausreichend Zeit Vertrauen zu meinen Patienten aufzubauen und herauszufinden, welche Zusammenhänge es geben kann. Denn aktuelle Krankheitssymptome haben ihren Ursprung meistens schon viel früher. Es ist wichtig, den ganzen Umfang der Erkrankung herauszufinden. Dazu ist wichtig zu wissen, welche Einflüsse es bisher gegeben hat, welche Krankheiten die Patientin hatte und welche Erkrankungen es bei den leiblichen Eltern und Großeltern gegeben hat. Denn neben der eigenen Lebensführung sind es häufig auch Einflüsse früherer Generationen, die auf unsere Gesundheit Einfluss haben.

Schmerz wird in der Homöopathie anders definiert als in der Schulmedizin. Denn das reine verschwinden lassen von Schmerz durch das Einnehmen einer Schmerztablette, wie es in der Schulmedizin praktiziert wird, trägt nicht der Genesung eines Patienten bei. Natürlich wird der Schmerz dadurch vorerst nicht mehr wahrgenommen, aber die Krankheit – also der Auslöser des Schmerzes – ist dennoch nicht verschwunden.
Für die Homöopathie ist es wichtig zu erkennen, wann der Schmerz auftritt, wie er sich anfühlt und was ihn ggf. lindert. Dann kann ich den Schmerz heilen, indem der Mensch gesund wird. Der Schmerz zeigt uns, dass etwas nicht in Ordnung ist – diese Ordnung muss wieder hergestellt werden.

 

Elternstammtisch / Impfstammtisch Hannover

Am 28.01.2014 um 18.30 Uhr findet

der nächste Impfstammtisch statt.

 

Impfen Hannover Sprechstunde

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Für die meisten gehört Impfen zu den normalen medizinischen Maßnahmen, doch viele Eltern sind unentschlossen und möchten das Richtige entscheiden, wissen aber nicht so genau, wo sie sich informieren können. Als Heilpraktikerin Hannover fällt mir auf, dass die wenigsten meiner Patienten einen Beipackzettel schon einmal in der Hand gehalten und die Beratung beim Arzt kommt oft zu kurz, weil das Impfen nicht in Frage steht.
 
 
 

Aus diesem Grund habe ich einen “Impfstammtisch” ins Leben gerufen.

Hierzu sind alle Eltern eingeladen, die sich unabhängig über das Thema Impfen und Homöopathie informieren und austauschen möchten. Wir sprechen über die Krankheiten gegen die geimpft werden kann, über die Inhaltsstoffe der Impfungen und deren mögliche Nebenwirkungen und über die Erfahrungen der Einzelnen. Jeder ist herzlich eingeladen, ob geimpft oder ungeimpft, entschlossen oder unentschlossen. Der Stammtisch findet regelmäßig einmal im Monat statt.

Fieber natürlich behandeln

Es ist immer noch Erkältungszeit und auch hier weiß sich der Körper selbst gut zu helfen.

Fieber – warum entsteht es?

Sind zu viele Krankheitserreger im Körper vorhanden, entsteht Fieber. Die meisten Krankheitserreger sind thermolabil, d.h. sie reagieren empfindlich auf hohe Temperaturen. Es ist somit in den allermeisten Fällen nicht sinnvoll das Fieber zu senken.
Ein gesunder Körper kann das Fieber so hoch werden lassen, wie es nötig ist, kann das Fieber dann in der Höhe begrenzen und halten und kann auch wieder sanft entfiebern. Die meisten Eltern sind in der richtigen Behandlung des Fiebers unsicher und deshalb möchte ich hier etwas über einen typischen Fieberverlauf schreiben und wenn man das Fieber behandeln möchte, wann das sinnvoll ist.

Fieberphasen

Sind die Extremitäten (also Hände und Füße) kalt, steigt das Fieber noch weiter an, egal wie hoch die Temperatur schon ist. In dieser Phase hat der Patient meist weder Hunger noch Durst. Manche Patienten übergeben sich gar, um den Körper nicht mit Verdauungsarbeit zu belasten. In dieser Phase ist es hilfreich den Körper dabei zu unterstützen die Temperatur zu erhöhen. Man kann jetzt den Patienten warm zu decken und ggf. mit einer Wärmflasche unterstützen. Ist die benötigte Temperatur erreicht (die Höhe variiert von Patient zu Patient und von Erkrankung zu Erkrankung) werden die Extremitäten wieder warm und der Körper kann so die Temperatur regulieren. Manche fangen in dieser Phase an zu schwitzen, oft kommt dann der Durst zurück, vielleicht hat der Patient sogar wieder Appetit. Jetzt sollte der Patient nicht mehr warm zugedeckt sein, ggf. kann man jetzt mit Wadenwickeln unterstützen.

Die Entscheidung ob man den fiebernden Patienten behandeln sollte oder nicht hängt vor allem vom Zustand des Patienten ab, weniger von der Höhe des Fiebers. Manche leiden schon sehr bei Temperaturen von 38,5 Grad, andere, vor allem Kinder, spielen noch mit 39,5 Grad und brauchen keine Behandlung. Wenn man das Fieber behandeln möchte, ist es sinnvoll das mit dem Fieberverlauf zu tun. Sprich, sind die Extremitäten kalt, sollte das Fieber nicht gesenkt werden. Auch Wadenwickel sind in dieser Phase eher eine Belastung für den Körper.

Natürliche Methoden der Fieberbehandlung senken das Fieber nicht um mehrere Grad. Vielmehr geht es darum, den Patienten zu stärken, so dass er gut mit dem Fieber umgehen kann. Nach der Gabe von homöopathischen Behandlungen kann es gar sein, dass das Fieber sogar kurzfristig noch etwas steigt, um dann in eine erträglichere Temperatur zu sinken.

Wird das Fieber mit schulmedizinischen Mitteln gesenkt, ist das Ergebnis oft, dass die Erkrankung länger dauert oder gar verschleppt wird. Weil das Fieber in einem Bereich gehalten wird, der für die Erreger nicht ausreichend hoch ist, so dass die Erreger nicht zerstört werden. Versucht der Körper trotzdem ein ausreichend hohes Fieber zu erzeugen und muss gegen den Fiebersenker arbeiten kann es zu Komplikationen kommen. Zu Vorsicht ist auch bei homöopathischen Fieberzäpfchen geraten. Ist in diesen Mitteln Belladonna in einer tiefen Potenz enthalten (meist D2), besteht die Gefahr eines Fieberkrampfes. Wenn die Behandlung homöopathisch erfolgt, dann am besten mit gut gewählten Einzelmitteln.

Frohe Weihnachten 2013

Das Jahr geht bald zu Ende und Weihnachten steht vor der Tür, manche treffen schon die letzten Vorbereitungen für die Festtage, andere stecken noch voll im Berufsstress der letzten Arbeitsstage im Jahr und freuen sich auf eine besinnliche Zeit mit der Familie oder Freunden. 2013 war ein spannendes Jahr für mich, und für Sie hoffentlich auch. Mit voller Zufriedenheit blicke ich auf ein Jahr voller neuer Erfahrungen und schönen Erlebnissen zurück, so habe ich etwa meinen Abschluss für die Weiterbildung in der klassischen Homöopathie erfolgreich bestanden und freue mich, meine Patienten und Patientinnen im neuen Jahr weiterhin unterstützend und beratend zur Seite zu stehen. Der Dezember ist die Zeit, in der wir das Jahr nochmal Revue passieren lassen können – was war besonders schön, was nicht so schön in diesem Jahr?Ich wünsche Ihnen, dass Sie die schönen Erinnerung an das Jahr 2013 im Herzen behalten, um so voller Energie in das Jahr 2014 starten zu können.

Hiermit wünsche ich Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ihre Heilpraktikerin Diana Osterhage

Homöopathen ohne Grenzen (HOG)

Die international agierende Hilfsorganisation Homöopathen ohne Grenzen e. V. (HOG) engagiert sich mittlerweile in 18 Ländern weltweit, bereits seit dem Jahr 1997 leistet sie in vielen Krisen- und Kriegsregionen humanitäre Hilfe, wobei die Behandlung mit Klassischer Homöopathie im Vordergrund steht. Zu der Organisation gehören ehrenamtlich arbeitende Ärzte, Heilpraktiker und Hebammen, die sich häufig wochenlang in Ländern aufhalten, in denen dringend Hilfe benötigt wird. Sie behandeln nicht nur notleidende Menschen, sondern bilden auch aus, um den Menschen in den Regionen die Möglichkeit zur Selbsthilfe zu geben.