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Neues aus der Praxis

Bild von Sandra Wagner auf Pixabay

 

Lange habe ich nichts geschrieben in meinem Praxis-Blog.

Ich denke die letzten Monate haben uns alle verändert und zwar nicht nur weil manche jetzt einen neuen Arbeitsalltag haben.

Auch viele Beschwerden, die ich in der letzten Zeit behandelt habe sind den radikal veränderten Lebensbedinungen geschuldet.

Ich habe deswegen lange nichts geschrieben, weil  alles was ich zu sagen hätte zutiefst politisch geprägt wäre und ich wollte diese Themen nicht mit der Homöopathie und meiner Arbeit in der Praxis verknüpfen. Wobei sie natürlich im Grunde genommen nicht voneinander zu trennen sind.

Aus diesem Grund werde ich auf meiner neuen Seite beginnen zu bloggen. Dort kann ich dann meinem politischen/gesellschaftlichen Ich freien Lauf lassen. Sobald der Blog eingerichtet ist, werde ich ihn auf dieser Seite verlinken, dort können Sie dann mehr über meine Arbeit außerhalb der Praxis erfahren.

Es gibt über weitere Neuerungen zu berichten – Ich erweitere mein Angebot.

Zum einen werde ich wieder als Kursleiterin für Babykurse (DELFI) im ersten Lebensjahr arbeiten und Babymassagekurse anbieten. Sie können diese Leistung auch privat “einkaufen”. Teilen Sie sich meinen Stundensatz einfach mit ein paar Freundinnen oder bekannten Müttern.
Haben Sie Interesse an diesem Angebot, nehmen Sie gerne Kontakt auf – alles weitere klären wir im persönlichen Gespräch.

Außerdem stehe ich Ihnen ab sofort als Moderatorin zur Verfügung.
Mit einer lösungsorientierten Moderation begleite ich Sie in der Familie oder kleineren Gruppen z.B. in der Kita/KiGa oder der Schule.
Auch hier finden Sie demnächst eine ausführliche Beschreibung auf meiner Homepage.
Haben Sie Fragen zu diesem Angebot, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

 

Für einige Personengruppen biete ich Sonderkonditionen.

Um den lange überfälligen gesellschaftlichen Wandel zu unterstützen arbeite ich für Menschen, die Hilfe bei den “Mutigmachern e.V. i.G.” suchen auf Spendenbasis.
Menschen, die in folgenden Bürgerinitiativen, Parteien, usw. aktiv sind bekommen einen ermäßigten Honorarsatz:

Basisdemokratische Partei Deutschland

– Querdenken

Eltern stehen auf

Falls Sie Fragen haben – zu den Inhalten dieses Beitrags oder zu meiner Arbeit haben nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf – per Mail oder telefonisch, ich rufe Sie gerne zurück.

 

 

 

Masernerkrankungen haben laut Meldedaten kaum Komplikationen

fotolia.com – #58160764 – © S.HarryPhotography

Kurz vor dem Jahresabschluss möchte ich Ihnen noch eine aus meiner Sicht wichtige Information zum Thema Masern geben.

Das Robert-Koch-Institut gibt jedes Jahr ein Jahrbuch heraus.
Ich habe mich einmal mit den Daten beschäftigt und möchte hier die Zahlen zu den gemeldeten Komplikationen im Rahmen einer Masernerkrankung für das Jahr 2018 zeigen.

Insgesamt gab es im Jahr 2018 543 gemeldete Masernfälle (543 Fälle, incl. aller, die aus gesundheitlichen Gründen nicht oder noch nicht geimpft werden können (Immungeschwächte Personen, Säuglinge im 1. Lebensjahr,…).

Von diesen Erkrankten lagen zu insgesamt 400 Fällen Daten zu den Komplikationen vor:

  • Es gab KEINE gemeldete Meningitis/Enzephalitis.
  • Es wurden 9 Fälle einer Lungenentzündung gemeldet. Das entspricht einer Quote von 2%
    (Also 2% von insgesamt 0,00065% Erkrankten – gemessen an der Gesamtbevölkerung)
  • Es wurden 2 Fälle einer Mittelohrentzündung gemeldet. Das entspricht einer Quote von 0,5%
    (entsprechend 0,5% von 0,00065% Erkrankten – gemessen an der Gesamtbevölkerung)
  • Weiter wurden 2 Darmerkrankungen gemeldet, die zumindest zeitgleich auftraten und 6 nicht nähere beschriebenen Komplikationen
    (von diesen 8 Fällen ist unbekannt ob es sich z.B. um Medikamentennebenwirkungen handelt)
  • SSPE ist NICHT MELDEPFLICHTIG!
    Das RKI kann keine Aussage zu den Erkrankungszahlen treffen!
    (Weder ob die Betroffenen überhaupt jemals eine Masernerkrankung hatten, noch zum Impfstatus, noch zu der Frage, ob ggf. NACH einer durgemachten Masernerkrankung nochmal gegen Masern geimpft wurde).
    Die SSPE als eine Spätfolge der Masernerkrankung darzustellen ist damit aus meiner Sicht nicht seriös!

Die (zu 75% pharmafinanzierte – siehe ZDF Frontal-Bericht) “fordert” 97% Durchimpfungsrate.
Von den 543 im Jahr 2018 an Masern erkrankten waren 19 (3,5%) entsprechend der Empfehlungen 2x geimpft. Sollte das repräsentativ sein, sind schon hier die 97% zum Scheitern verurteilt.

Aus meiner Sicht ist diese Information wichtig, weil in weiten Teilen der Bevölkerung große Verunsicherung über die Gefährlichkeit einer Masernerkrankung herrscht.

Die Zahlen belegen, dass nicht nur das Erkrankungsrisiko mit 0,00065% extrem niedrig ist.
Erst recht das Risiko im Rahmen einer (unwahrscheinlichen) Erkrankung eine Komplikation zu erleiden ist zu vernachlässigen.

Falls Sie Fragen zu den Zahlen haben oder weitere Informationen möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Hier nochmal die E-Mail-Adresse des Impfstammtisches Hannover:
Impfentscheidung-Hannover@gmx.de