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Weihnachten und die Zeit “dazwischen”

 

Heute möchte ich mich – zumindest für das Jahr 2019 – von Ihnen verabschieden.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien entspannte Stunden miteinander und falls es mal unentspannt wird ein großes Herz füreinander.
Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit mit Menschen die Sie mögen, gute Gespräche, leckeres Essen, ein Ankommen im Hier und Jetzt.

Für das neue Jahr wünsche ich Ihnen natürlich Gesundheit aber auch viele Inspirationen und Möglichkeiten zu wachsen.

Für viele ist die Zeit “zwischen” den Jahre irgendwie anders als der Rest des Jahres. Im alten Jahr gibt es zunehmend weniger zu tun, man beginnt sich auf das neue vorzubereiten.

Für mich ist die Zeit zwischen den Jahren immer schon eine Besondere gewesen.
Die Zeit der Raunächte beginnt (urprünglich in der Nacht, die auf die Wintersonnenwende folgt (also in der Nacht vom 22.12), nach christianisiertem Kalender in der Nacht vom 24. auf den 25.12.

Es folgt eine besondere Zeit, für die es viele schöne Rituale gibt.

Eines ist das Räuchern, bei dem die Wohnung mit brennenden Kräutern gereinigt wird.

Ein anderes schönes Ritual sind die 13  Wünsche. Hier werden 13 Zettel mit je einem Wunsch für das neue Jahr gefertigt. Die Zettel werden gefaltet, so dass man nicht mehr lesen kann was darauf steht.
Am Ende der Raunächte macht man ein Feuer und zieht 12 Zettel, die man im  Feuer verbrennt – um diese Wünsche kümmert sich das Universum. Den 13. Zettel faltet man auseinander – um diesen Wunsch muss man sich selber kümmern.
Ein schönes Ritual, dass man auch schon mit Kindern machen kann.

Wie auch immer Sie die kommende Zeit verbringen, ob spirituell oder bei Stollen und Keksen – Sie können natürlich auch gerne beides tun ;-).

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall eine inspirierende Zeit!

Ihre Diana Osterhage

 

Masernerkrankungen haben laut Meldedaten kaum Komplikationen

fotolia.com – #58160764 – © S.HarryPhotography

Kurz vor dem Jahresabschluss möchte ich Ihnen noch eine aus meiner Sicht wichtige Information zum Thema Masern geben.

Das Robert-Koch-Institut gibt jedes Jahr ein Jahrbuch heraus.
Ich habe mich einmal mit den Daten beschäftigt und möchte hier die Zahlen zu den gemeldeten Komplikationen im Rahmen einer Masernerkrankung für das Jahr 2018 zeigen.

Insgesamt gab es im Jahr 2018 543 gemeldete Masernfälle (543 Fälle, incl. aller, die aus gesundheitlichen Gründen nicht oder noch nicht geimpft werden können (Immungeschwächte Personen, Säuglinge im 1. Lebensjahr,…).

Von diesen Erkrankten lagen zu insgesamt 400 Fällen Daten zu den Komplikationen vor:

  • Es gab KEINE gemeldete Meningitis/Enzephalitis.
  • Es wurden 9 Fälle einer Lungenentzündung gemeldet. Das entspricht einer Quote von 2%
    (Also 2% von insgesamt 0,00065% Erkrankten – gemessen an der Gesamtbevölkerung)
  • Es wurden 2 Fälle einer Mittelohrentzündung gemeldet. Das entspricht einer Quote von 0,5%
    (entsprechend 0,5% von 0,00065% Erkrankten – gemessen an der Gesamtbevölkerung)
  • Weiter wurden 2 Darmerkrankungen gemeldet, die zumindest zeitgleich auftraten und 6 nicht nähere beschriebenen Komplikationen
    (von diesen 8 Fällen ist unbekannt ob es sich z.B. um Medikamentennebenwirkungen handelt)
  • SSPE ist NICHT MELDEPFLICHTIG!
    Das RKI kann keine Aussage zu den Erkrankungszahlen treffen!
    (Weder ob die Betroffenen überhaupt jemals eine Masernerkrankung hatten, noch zum Impfstatus, noch zu der Frage, ob ggf. NACH einer durgemachten Masernerkrankung nochmal gegen Masern geimpft wurde).
    Die SSPE als eine Spätfolge der Masernerkrankung darzustellen ist damit aus meiner Sicht nicht seriös!

Die (zu 75% pharmafinanzierte – siehe ZDF Frontal-Bericht) “fordert” 97% Durchimpfungsrate.
Von den 543 im Jahr 2018 an Masern erkrankten waren 19 (3,5%) entsprechend der Empfehlungen 2x geimpft. Sollte das repräsentativ sein, sind schon hier die 97% zum Scheitern verurteilt.

Aus meiner Sicht ist diese Information wichtig, weil in weiten Teilen der Bevölkerung große Verunsicherung über die Gefährlichkeit einer Masernerkrankung herrscht.

Die Zahlen belegen, dass nicht nur das Erkrankungsrisiko mit 0,00065% extrem niedrig ist.
Erst recht das Risiko im Rahmen einer (unwahrscheinlichen) Erkrankung eine Komplikation zu erleiden ist zu vernachlässigen.

Falls Sie Fragen zu den Zahlen haben oder weitere Informationen möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Hier nochmal die E-Mail-Adresse des Impfstammtisches Hannover:
Impfentscheidung-Hannover@gmx.de

 

 

Faktencheck Impfen – Meldedaten KW 46/2019

fotolia.com – #58160764 – © S.HarryPhotography

Wie jede Woche zeige ich Ihnen hier die aktuellen Meldedaten vor allem für die Masernerkrankung in Deutschland. Die Daten stammen aus dem epidemiologischen Bulletin des Robert-Koch-Instituts KW 49/2019 und betreffen die Erkrankungszahlen für die KW 46/2019.
Die Originaldatei finden Sie im epidemiologischen Bulletin des Robert-Koch-Instituts.

Die Zahlen kommen immer mit 3 Wochen Verspätung. D.h. die aktuellen Masernfälle im Raum Hildesheim werden erst in 3 Wochen in den Fallzahlen auftauchen.

Den Fehler aus der letzten Woche scheint das PEI korrigiert zu haben.

Wie Sie den Meldedaten entnehmen können gab es in der KW 46/2019 in Deutschland insgesamt eine neue Maserninfektionen. Damit haben wir für das gesamte Jahr 2019 insgesamt 503 Masernfälle in Deutschland.

Damit liegen wir noch immer gegenüber dem Vergleichszeitraum 2018 (529 Erkrankte) unter den Zahlen vom letzten Jahr.

Falls Sie Fragen haben zu den Zahlen oder weitere Informationen möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Hier nochmal die E-Mail-Adresse des Impfstammtisches Hannover:
Impfentscheidung-Hannover@gmx.de

 

Faktencheck Impfen – Meldedaten KW 45/2019

 

fotolia.com – #58160764 – © S.HarryPhotography

Wie jede Woche zeige ich Ihnen hier die aktuellen Meldedaten vor allem für die Masernerkrankung in Deutschland.Die Daten stammen aus dem epidemiologischen Bulletin des Robert-Koch-Instituts KW 48/2019 und betreffen die Erkrankungszahlen für die KW 45/2019.
Die Originaldatei finden Sie im epidemiologischen Bulletin des Robert-Koch-Instituts.

 

Hier nocheinmal die Zahlen der KW 44/2019:

 

Wie Sie den Meldedaten entnehmen können gab es in der KW 45/2019 in Deutschland insgesamt keine neuen Maserninfektionen.

Die Gesamtzahl KW 1 bis KW 45/2019 liegt mit 501 Erkrankten sogar noch unter den kumulierten Zahlen der letzten Woche. Warum die Gesamtzahl rückläufig ist, ist mir noch nicht klar. Ich werde Sie aber darüber informieren, sobald mir das Paul-Ehrlich-Institut dazu eine Aussage gegeben hat. Es scheint hier ein Fehler in der Statistik vorzuliegen.

Noch immer liegen wir aber gegenüber dem Vergleichszeitraum 2018 (528 Erkrankte) unter den Zahlen vom letzten Jahr.

Falls Sie Fragen haben zu den Zahlen oder weitere Informationen möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Hier nochmal die E-Mail-Adresse des Impfstammtisches Hannover:
Impfentscheidung-Hannover@gmx.de

Faktencheck Impfen – Meldedaten KW 44/2019

fotolia.com – #58160764 – © S.HarryPhotography

Wie jede Woche zeige ich Ihnen hier die aktuellen Meldedaten vor allem für die Masernerkrankung in Deutschland.
Die Daten stammen aus dem epidemiologischen Bulletin des Robert-Koch-Instituts KW 47/2019.

Wie Sie den Meldedaten entnehmen können gab es in der KW 44/2019 in Deutschland insgesamt 4 neue Maserninfektionen.
Die Gesamtzahl KW 1 bis KW 44/2019 liegt mit 503 Erkrankten noch unter den Zahlen im Vergleichszeitraum 2018 (527 Erkrankte).

Falls Sie Fragen haben zu den Zahlen oder weitere Informationen möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Leben im Einklang

Weihnachten – Muss wirklich jede Verabredung sein?

In diesem Blog möchte ich mit Ihnen meine Gedanken teilen zum Leben im Einklang.

Mit großen Schritten gehen wir auf die Vorweihnachtszeit zu und viele verlieren sich wieder im alljährlichen Geschenke kaufen. Man muss alle Weihnachtsfeiern besuchen. An den Weihnachtstagen alle Familienmitglieder unter einen Hut bringen, auch die, von denen man weiß, dass sie nicht drunter passen.
Es ist ja schließlich Weihnachten.

Am Ende sind alle gestresst und froh wenn „endlich alles vorbei ist“.

Warum tappen wir immer wieder in die gleiche Falle?

Weil wir nicht Nein sagen können.

Nein sagen zum Konsum. Zu den Erwartungen, die andere an uns stellen. Zu unserem Gefühl es allen recht machen zu müssen.

Warum erfüllen wir in einer Tour die Erwartungen der anderen? Weil wir es so gelernt haben.

Weil das die Konzepte sind, mit denen wir groß geworden sind und mit denen wir unsere Kinder aufwachsen lassen.
Was sollten denn sonst die anderen denken?

Und so wird eine Zeit, die uns die Möglichkeit bietet zum Besinnen, die uns einlädt zur Ruhe und Entspannung, zu einer Zeit der Hektik.
Wir sind in den Wochen vor dem Jahreswechsel so stark wie sonst nie im Jahr mit den Dingen im Außen beschäftigt und entfernen uns noch mehr von den Themen in uns.

Machen Sie dieses Jahr Weihnachten eine Pause!
Überdenken Sie ob diese Einladung, diese Weihnachtsfeier, dieses Treffen auf dem Weihnachtsmarkt, Sie wirklich berührt, oder ob es nur ein weiterer Termin in einem viel zu vollen Terminkalender ist.
Sagen Sie JA zu sich.

Immer wieder komme ich in meinen Erstanamnesen an diese Punkte. An die Konditionierung mit der wir groß geworden sind, es recht machen zu müssen, Leistung zu bringen – eine 1 in der Schule ist schließlich besser als eine 4.
Diese Themen stehen uns als Erwachsenen häufig im Weg. Wir haben nämlich nicht gelernt NEIN zu sagen zum Leistungsdruck.
Wir weisen nicht darauf hin, dass uns etwas zu viel wird.

Wenn uns dann unser Körper mit Symptomen darauf hinweist, gehen wir zum Arzt, um diese Beschwerden zu lindern.
Dabei steckt in den Symptomen eine große Chance auf Heilung – und zwar auch im Innen.
Häufig beobachte ich im Laufe der homöopathischen Begleitung meiner Patientinnen, wie sich die alten Muster beginnen aufzulösen und Raum entsteht für neue, eigene Gedanken.
Die Menschen kommen wieder mehr mit sich in Kontakt und spüren besser, wann es auch mal Zeit ist NEIN zu sagen.

Falls Sie mehr über eine homöopathische Behandlung erfahren möchten, können Sie sich hier informieren. Oder Sie hinterlassen mir eine Nachricht auf meinem Anrufbeantworter und ich rufe Sie zurück, oder Sie nutzen mein Kontaktformular. Die Kontaktdaten finden Sie hier.

Ich wünsche Ihnen eine inspirierende Vorweihnachtszeit.

Themenabend Fieber

Themenabend Fieber

Ich lade mal wieder ein zu einem Themen-Nachmittag. Diesmal geht es um die Behandlung von

Fieber

Wie ist ein typischer Fieberverlauf.

Wann können Wickel oder andere Hilfen eingesetzt werden.

Ist es nötig und macht es immer Sinn das Fieber zu senken.

Das Ziel ist, dass Sie nach diesem Abend sicherer sind in der Beurteilung des Fieberverlaufs und in der Frage wann und wie Sie das Fieber behandeln.

Wie immer incl. Skript, Tee und Keksen.

28.02.2017 – 16.30 Uhr – 18.00 Uhr

Fieber – wie es entsteht und wie es behandelt werden kann

Blähungskoliken bei Neugeborenen

HomoeopathieBlähungen – Koliken bei Säuglingen

Immer wieder kommen Mütter mit Ihren Babys in die Sprechstunde, die vermutlich unter Blähungskoliken leiden. Aus diesem Grund möchte ich heute ein wenig zum Thema Blähungskoliken schreiben.

Die Diagnose „Blähungskoliken“ wird bei Säuglingen zu häufig gestellt.
Es wurden in einer größeren Ultraschalluntersuchung viele Säuglinge mit dieser Diagnose untersucht. Bei den meisten Säuglingen wurden KEINE Blähungen im Darm festgestellt.

Viele Eltern vermuten Blähungen als Grund für häufiges Weinen bei ihrem Baby. Allerdings lässt die Beobachtung, dass das Baby weint und später gehen Blähungen ab, nicht den Schluss zu, dass die Blähungen auch die Ursache für das Weinen sind.
Oft ist es vielmehr so, dass die Babys Winde absetzen, weil sie beim Weinen viel Luft geschluckt haben, die jetzt wieder raus kommt.

Recht sichere Zeichen für tatsächlich vorhandene Blähungen sind:

  • Angespannter Bauch – oft berührungsempfindlich
  • Die Beinchen werden angezogen und wieder weggestreckt
  • Das Weinen kommt anfallsweise, zwischendurch scheinen sie beschwerdefrei

Abraten möchte ich in der Behandlung von Koliken von homöopathischen Komplexmitteln, wie „Paderborner Pupsglobuli ®“ oder anderen Produkten, die nicht individuell verordnet wurden.

Wie bei allen anderen Beschwerden muss auch hier nach den möglichen Ursachen gesucht werden. Diese müssen dann behandelt werden und ein gut gewähltes homöopathisches Einzelmittel kann die Beschwerden lindern.

Die Ursachen für Koliken oder Verdauungsbeschwerden bei Säuglingen können vielfältig sein

Mögliche Ursachsen können sein:

  • Antibiotische Behandlung der Mutter in der Schwangerschaft oder während der Entbindung
  • Regelmäßige Einnahme von Magnesium in der Schwangerschaft
  • Regelmäßige Einnahme von Eisen in der Schwangerschaft
  • Übermäßiger Konsum von Stilltee (oder Fencheltee den das Baby gegen die Blähungen bekommt)
  • Möglicherweise Milchkonsum der stillenden Mutter
  • Schüssler-Salz-Kuren der stillenden Mutter
  • Falsche homöopathische Behandlung des Babys
  • Kaiserschnittentbindung
  • Regelmäßige Einnahme von Fluor oder Vitamin D

Neben der Behandlung mit dem richtigen homöopathischen Mittel kann eine Darmsanierung empfehlenswert sein. Hier ist wichtig, dass es sich um lebensfähige Keime handelt, die sich im Darm wieder ansiedeln können und nicht um Produkte, die lediglich Zellbestandteile enthalten.

Auch bei der Behandlung von Blähungen oder Koliken ist eine gründliche Erstanamnese wichtig, ohne die keine homöopathische Behandlung erfolgen kann.

Miasma – was ist das?

HomoeopathieWas man genau unter “Miasma” versteht:

Manchmal benutzen Homöopathen Worte, die im normalen Sprachgebrauch eher unüblich sind. Dazu gehört der Begriff „Miasma“.

Üblicherweise wird Miasma definiert als:

miasma

Zusammenhang mit der Homöopathie

In der Homöopathie wird der Begriff „Miasma“ im Zusammenhang mit chronischen Krankheiten gebraucht.
Chronisch ist in der Homöopathie eine Erkrankung immer dann, wenn es keine Tendenz zur Selbstheilung mehr gibt.
Als Beispiel die akute Halsentzündung.
Eine Halsentzündung, die im Erkrankungsverlauf einen Anfang, einen Höhepunkt und ein Ende zeigt und nach ca. 7-10 Tagen wieder vorbei ist, ist eine akute Erkrankung.
Haben Sie aber alle 6 Wochen eine Halsentzündung kann man in der Homöopathie schon von einer chronischen Krankheit sprechen.
Noch deutlicher wird es bei Krankheiten wie Allergie, Neurodermitis, Asthma, Gicht, Rheuma,…. uvm. Hier besteht ja eindeutig keine Tendenz zur Selbstheilung.
Klassisch ist ein Miasma eine chronische Krankheit in Folge einer durchgemachten akuten Infektionskrankheit. Zu Samuel Hahnemanns Zeit Syphillis, Tripper, Krätze.
Diese Krankheiten (später kamen Tuberkulose und Krebs dazu, als bekannte Miasmen) führen zu einer miasmatischen Disposition (auf eine bestimmte Art und Weise zu erkranken) und diese Disposition wird an die nächsten Generationen vererbt.
Hahnemann beobachtete, dass seine Patienten so schwer erkrankten, wie es sich allein aus ihrer Lebensführung heraus nicht erklären ließ. Von Genen wusste Hahnemann noch nichts, aber er konnte durch Beobachtungen belegen, dass Erkrankungen wie Syphillis, Tripper,… in der Folge zu einer bestimmten Art von Krankheiten führten. Und er machte sich auf die Suche nach homöopathischen Mitteln, die diese Disposition positiv beeinflussen konnten.
Dieser Ansatz wird seit einiger Zeit von den Forschungsergebnissen der Epigenetik bestätigt. Nämlich, dass es vererbte Einflüsse auf die Entstehung von Krankheiten gibt.
Bei der Erforschung welche Einflüsse es genau sind, die sich in den folgenden Generationen auswirken und auf welche Art sie das tun, steht man in der Epigenetik noch ganz am Anfang.
In der Homöopathie allerdings ist es ein wichtiger Ansatz in der Behandlung von chronischen Krankheiten.

Homöopathie, Einzelmittel oder Komplexmittel?

HomoeopathieWir klären auf – homöopathische Mittel durch Heilpraktikerin Frau Osterhage

Viele kennen homöopathische Mittel aus der Apotheke.
Sie gehen mit einer Beschwerde, z.B. Erkältung, oder Zahnungsbeschwerden oder Fieber,…. in die Apotheke und dort bekommen Sie ein homöopathisches Medikament.
Beispielsweise Meditonsin ®, Osanit®, Viburcol®,….
In diesem Medikamenten werden verschiedene Einzelmittel zu einem neuen Medikament zusammengestellt. Das heißt solche Komplexmittel bestehen aus mehreren verschiedenen Einzelmitteln.
Das problematische an solchen homöopathischen Komplexmitteln ist, dass durch das gemeinsame Potenzieren von verschiedenen Einzelmitteln, ein neues homöopathisches Mittel entsteht, von dem die Wirkweise nicht bekannt ist.
Eine korrekte homöopathische Behandlung orientiert sich an den Symptomen, die der einzelne Patient hat. Beispielsweise können Halsschmerzen stechend sein, drücken oder kratzen.
Es kann die rechte Halsseite betroffen sein, oder die linke. Es kann Wärme bessern oder auch Kälte.
Und jedes Einzelmittel hat ganz bestimmte Symptome, so dass das Mittel am besten wirkt, dass die Symptome am besten abdeckt.
Wenn jetzt durch gemeinsames potenziert werden ein neues homöopathisches Mittel entsteht, kann es nur bei den Beschwerden helfen, auf die es passt. Dazu muss man aber wissen, für welche Symptome das Mittel eingesetzt werden kann. Dazu braucht es eine sogenannte Arzneiprüfung (darauf gehe ich in einem anderen Blog-Beitrag ein).
Eine solche Arzneiprüfung liegt aber für die Komplexmittel nicht vor.

Weitere Informationen zur Homöopathie mit Komplexmitteln

Dazu entspricht die Dosierungsempfehlung bei homöopathischen Komplexmitteln eher einer schulmedizinischen Dosierung. Hilft das Mittel nicht wenn man es 1x pro Stunde einnimmt, soll man es alle 30 Minuten einnehmen – also die Dosierung erhöhen.
Das ist eine gänzlich unhomöopathische Dosierungsempfehlung.
Das RICHTIGE homöopathische Mittel hilft und das recht schnell.
Hilft das Mittel nicht, kann man aufhören es zu nehmen, dann muss die Dosierung nicht erhöht werden, denn dann ist es nicht das richtige Mittel.
Bei der häufigen Gabe der Komplexmittel (dazu sind die meisten Komplexmittel nicht sehr hoch potenziert – meist nur bis zur D6), besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass der Patient neue Symptome entwickelt WEIL er das Komplexmittel zu häufig einnimmt.
Eine gute homöopathische Behandlung orientiert sich an den individuellen Symptomen des Patienten und daraufhin wird das passende Einzelmittel verordnet.
Bessern sich die Beschwerden, kann die Dosierung angepasst werden, d.h. das Mittel kann seltener genommen werden (zur richtigen Dosierung von homöopathischen Einzelmitteln wird es auch einen weiteren Blog-Beitrag geben).