Viele Frauen wünschen sich in Schwangerschaft oder Stillzeit eine homöopathische Behandlung für z.B. Schwangerschaftsübelkeit, Sodbrennen, grippale Infekte oder Brustentzündungen und andere Stillprobleme.
Wie bei allen anderen Beschwerden setzt eine gute Behandlung eine ausführliche Erstanamnese voraus. Es gibt in der Homöopathie keine Standardmittel gegen bestimmte Beschwerden. Es wird immer der ganze Mensch behandelt und auch eine Brustentzündung hat jedesmal unterschiedliche Symptome.

Die homöopathische Behandlung

Nach erfolgter Erstanamnese ist die homöopathische Behandlung eine gute Alternative zur Schulmedizin und viele Beschwerden lassen sich deutlich bessern oder verschwinden ganz. Wichtig ist das richtige Mittel in der richtigen Dosierung zu finden und die Mittel nicht über einen längeren Zeitraum einzunehmen.
Das homöopathische Mittel bringt entweder kurzfristig eine Linderung oder es ist nicht das richtige Mittel. Häufige Wiederholungen in niedrigen Potenzen (z.B. D6 oder D12) führen eher zu weiteren Beschwerden.
Abraten möchte ich von einer „Eugenischen Kur“, hier werden unabhängig von Beschwerden und ohne Erstanamnese in bestimmten Schwangerschaftsmonaten bestimmte Mittel in einer hohen Potenz (C200) eingenommen. Das ist keine klassische Homöopathie und birgt ein erhebliches Risiko.
Bei der hier vorgestellten Behandlungsmethode handelt es sich um ein Verfahren der alternativen Medizin, die zum Teil wissenschaftlich noch nicht anerkannt ist.