Wir klären auf – homöopathische Mittel durch Heilpraktikerin Frau Osterhage

Viele kennen homöopathische Mittel aus der Apotheke.
Sie gehen mit einer Beschwerde, z.B. Erkältung, oder Zahnungsbeschwerden oder Fieber,…. in die Apotheke und dort bekommen Sie ein homöopathisches Medikament.
Beispielsweise Meditonsin ®, Osanit®, Viburcol®,….
In diesem Medikamenten werden verschiedene Einzelmittel zu einem neuen Medikament zusammengestellt. Das heißt solche Komplexmittel bestehen aus mehreren verschiedenen Einzelmitteln.
Das problematische an solchen homöopathischen Komplexmitteln ist, dass durch das gemeinsame Potenzieren von verschiedenen Einzelmitteln, ein neues homöopathisches Mittel entsteht, von dem die Wirkweise nicht bekannt ist.
Eine korrekte homöopathische Behandlung orientiert sich an den Symptomen, die der einzelne Patient hat. Beispielsweise können Halsschmerzen stechend sein, drücken, oder kratzen.
Es kann die rechte Halsseite betroffen sein, oder die linke. Es kann Wärme bessern oder auch Kälte.
Und jedes Einzelmittel hat ganz bestimmte Symptome, so dass das Mittel am besten wirkt, dass die Symptome am besten abdeckt.
Wenn jetzt durch gemeinsames potenziert werden ein neues homöopathisches Mittel entsteht, kann es nur bei den Beschwerden helfen, auf die es passt. Dazu muss man aber wissen, für welche Symptome das Mittel eingesetzt werden kann. Dazu braucht es eine sogenannte Arzneiprüfung (darauf gehe ich in einem anderen Blog-Beitrag ein).
Eine solche Arzneiprüfung liegt aber für die Komplexmittel nicht vor.

Weitere Informationen zur Homöopathie mit Komplexmitteln

Dazu entspricht die Dosierungsempfehlung bei homöopathischen Komplexmitteln eher einer schulmedizinischen Dosierung. Hilft das Mittel nicht wenn man es 1x pro Stunde einnimmt, soll man es alle 30 Minuten einnehmen – also die Dosierung erhöhen.
Das ist eine gänzlich unhomöopathische Dosierungsempfehlung.
Das RICHTIGE homöopathische Mittel hilft und das recht schnell.
Hilft das Mittel nicht, kann man aufhören es zu nehmen, dann muss die Dosierung nicht erhöht werden, denn dann ist es nicht das richtige Mittel.
Bei der häufigen Gabe der Komplexmittel (dazu sind die meisten Komplexmittel nicht sehr hoch potenziert – meist nur bis zur D6), besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass der Patient neue Symptome entwickelt WEIL er das Komplexmittel zu häufig einnimmt.
Eine gute homöopathische Behandlung orientiert sich an den individuellen Symptomen des Patienten und daraufhin wird das passende Einzelmittel verordnet.
Bessern sich die Beschwerden, kann die Dosierung angepasst werden, d.h. das Mittel kann seltener genommen werden (zur richtigen Dosierung von homöopathischen Einzelmitteln wird es auch einen weiteren Blog-Beitrag geben).