Blähungskoliken bei Neugeborenden

Blähungen – Koliken bei Säuglingen

Immer wieder kommen Mütter mit Ihren Babys in die Sprechstunde, die vermutlich unter Blähungskoliken leiden. Aus diesem Grund möchte ich heute ein wenig zum Thema Blähungskoliken schreiben.

Die Diagnose „Blähungskoliken“ wird bei Säuglingen zu häufig gestellt.
Es wurden in einer größeren Ultraschalluntersuchung viele Säuglinge mit dieser Diagnose untersucht. Bei den meisten Säuglingen wurden KEINE Blähungen im Darm festgestellt.

Viele Eltern vermuten Blähungen als Grund für häufiges Weinen bei ihrem Baby. Allerdings lässt die Beobachtung, dass das Baby weint und später gehen Blähungen ab, nicht den Schluss zu, dass die Blähungen auch die Ursache für das Weinen sind.
Oft ist es vielmehr so, dass die Babys Winde absetzen, weil sie beim Weinen viel Luft geschluckt haben, die jetzt wieder raus kommt.

Recht sichere Zeichen für tatsächlich vorhandene Blähungen sind:

  • Angespannter Bauch – oft berührungsempfindlich
  • Die Beinchen werden angezogen und wieder weggestreckt
  • Das Weinen kommt anfallsweise, zwischendurch scheinen sie beschwerdefrei

Abraten möchte ich in der Behandlung von Koliken von homöopathischen Komplexmitteln, wie „Paderborner Pupsglobuli ®“ oder anderen Produkten, die nicht individuell verordnet wurden.

Wie bei allen anderen Beschwerden muss auch hier nach den möglichen Ursachen gesucht werden. Diese müssen dann behandelt werden und ein gut gewähltes homöopathisches Einzelmittel kann die Beschwerden lindern.

Die Ursachen für Koliken oder Verdauungsbeschwerden bei Säuglingen können vielfältig sein

Mögliche Ursachsen können sein:

  • Antibiotische Behandlung der Mutter in der Schwangerschaft oder während der Entbindung
  • Regelmäßige Einnahme von Magnesium in der Schwangerschaft
  • Regelmäßige Einnahme von Eisen in der Schwangerschaft
  • Übermäßiger Konsum von Stilltee (oder Fencheltee den das Baby gegen die Blähungen bekommt)
  • Möglicherweise Milchkonsum der stillenden Mutter
  • Schüssler-Salz-Kuren der stillenden Mutter
  • Falsche homöopathische Behandlung des Babys
  • Kaiserschnittentbindung
  • Regelmäßige Einnahme von Fluor oder Vitamin D

Neben der Behandlung mit dem richtigen homöopathischen Mittel kann eine Darmsanierung empfehlenswert sein. Hier ist wichtig, dass es sich um lebensfähige Keime handelt, die sich im Darm wieder ansiedeln können und nicht um Produkte, die lediglich Zellbestandteile enthalten.

Auch bei der Behandlung von Blähungen oder Koliken ist eine gründliche Erstanamnese wichtig, ohne die keine homöopathische Behandlung erfolgen kann.

Homöopathie in Schwangerschaft und Stillzeit

Viele Frauen wünschen sich in Schwangerschaft oder Stillzeit eine homöopathische Behandlung für z.B. Schwangerschaftsübelkeit, Sodbrennen, grippale Infekte oder Brustentzündungen und andere Stillprobleme.
Wie bei allen anderen Beschwerden setzt eine gute Behandlung eine ausführliche Erstanamnese voraus. Es gibt in der Homöopathie keine Standardmittel gegen bestimmte Beschwerden. Es wird immer der ganze Mensch behandelt und auch eine Brustentzündung hat jedesmal unterschiedliche Symptome.

Die homöopathische Behandlung

Nach erfolgter Erstanamnese ist die homöopathische Behandlung eine gute Alternative zur Schulmedizin und viele Beschwerden lassen sich deutlich bessern oder verschwinden ganz. Wichtig ist das richtige Mittel in der richtigen Dosierung zu finden und die Mittel nicht über einen längeren Zeitraum einzunehmen.
Das homöopathische Mittel bringt entweder kurzfristig eine Linderung oder es ist nicht das richtige Mittel. Häufige Wiederholungen in niedrigen Potenzen (z.B. D6 oder D12) führen eher zu weiteren Beschwerden.
Abraten möchte ich von einer „Eugenischen Kur“, hier werden unabhängig von Beschwerden und ohne Erstanamnese in bestimmten Schwangerschaftsmonaten bestimmte Mittel in einer hohen Potenz (C200) eingenommen. Das ist keine klassische Homöopathie und birgt ein erhebliches Risiko.
Bei der hier vorgestellten Behandlungsmethode handelt es sich um ein Verfahren der alternativen Medizin, die zum Teil wissenschaftlich noch nicht anerkannt ist.

Heilpraktiker = Homöopath?

Bereits in einem anderen Blog habe ich diese Thematik schon einmal aufgegriffen – möchte dem aber gerne nocheinmal ein eigenes Thema widmen, da ich immer wieder auf die gleichen Irrtümer stoße.

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Wer darf in Deutschland behandeln?

In Deutschland dürfen nur 2 Berufsgruppen selbständig (!) Diagnosen stellen und selbständig behandeln, das sind Ärzte und Heilpraktiker. Alle anderen in Gesundheitsberufen Tätigen wie Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden,… behandeln nur auf Anweisung (Rezept).

Mit welchen Methoden der Heilpraktiker jetzt behandelt kann er frei wählen und ggf. nach Diagnose entscheiden. Mögliche Behandlungsmethoden können sein: Akkupunktur, TCM (chinesische Medizin), Bioresonanz und natürlich auch Homöopathie und viele andere.

Ist jeder Heilpraktiker auch Homöopath?

Mit Homöopathie oder besser noch “klassischer Homöopathie” ist das Behandeln mit Einzelmitteln gemeint. Hierzu bedarf es auf Seiten des Therapeuten einer (neben der Zulassung zum Heilpraktiker) 3-jährigen Zusatzausbildung in klassischer Homöopathie.
Die Mittelfindung – also die Entscheidung, welches homöopathische Mittel der Patient bekommt – erfolgt nach einer ausführlichen Erstanamnese.
Nicht jeder Therapeut (egal ob Arzt oder Heilpraktiker), der homöopathisch behandelt ist auch Homöopath – sprich, verfügt über die Notwendigen Kenntnisse und hat die erforderliche Zusatzausbildung.

Woran erkenne ich einen guten klassischen Homöopathen?

Ein guter klassischer Homöopath hat eine 3-jährige Zusatzausbildung in klassischer Homöopathie.
Ein guter klassischer Homöopath verordnet nur nach einer ausführlichen Erstanamnese – es gibt in der Homöopathie keine “Standard”Mittel.
Ein klassischer Homöopath verordnet NUR Einzelmittel und keine Komplexmittel.
Ein guter klassischer Homöopath muss die Mittel nicht auspendeln oder kinesiologisch austesten.

Was sind Komplexmittel?

Komplexmittel sind Mittel z.B. von WALA, WELEDA oder Präparate wie Meditonsin, Ferrum Phos. komp. (Weleda), Osanit um nur einige zu nennen. In diesen Mitteln werden viele verschiedene homöopathische Einzelmittel zusammen verarbeitet (meist auch zusammen potenziert). Damit entsteht ein neues Mittel, das nur dann sicher verordnet werden kann, wenn es hierzu eine sogenannte Arzneiprüfung gibt. Diese Prüfungen fehlen aber und so kann der Patient und auch der Therapeut – sollten sich während der Einnahme weitere Symptome einstellen – nur raten, ob die neuen Symptome von dem Komplexmittel kommen oder ob sich die Krankheit verändert hat. Es ist also keine sichere Verordnung dieser Mittel möglich und auch die Reaktion kann nicht beurteilt werden. Darum rate ich von der Einnahme solcher Komplexmittel ab.

Was ist eine Erstanamnese?

In dieser Erstanamnese werden die akuten Beschwerden genauso besprochen, wie eine Krankenbiographie (also welche Krankheiten hatte der Patient bisher in seinem Leben), eine Lebensbiographie (welche Lebensereignisse gab es im Leben des Patienten) und eine Familienanamnese (welche Krankheiten haben oder hatten die leiblichen Eltern, Großeltern und ggf. auch die Urgroßeltern).
Erst nach dieser ausführlichen Anamnese (die bei einem Erwachsenen ca. 2-3 Stunden dauert) kann der Homöopath das Mittel verordnen.

Diana Osterhage – persönlich

Seit 2009 leitet Heilpraktikerin Diana Osterhage in Hannover Ihre eigene Praxis für Naturheilkunde. Mit der Eröffnung der Praxis hat Diana Osterhage ihre Interessen zum Beruf gemacht. Wir haben Diana Osterhage getroffen und wollten noch weitere interessante Details über sie erfahren.

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Wie viele Heilpraktiker sind in Hannover vertreten?

Es gibt viele Heilpraktiker in Hannover, aber ich mache klassische Homöopathie. Ein Heilpraktiker ist neben dem Arzt der Einzige in Deutschland, der eine Diagnose stellen darf und selbstständig behandeln darf. Wie der Heilpraktiker behandelt, dass kann er sich im Grunde genommen selbst aussuchen. Er kann klassische Homöopathie machen, er kann aber auch Klangschalenmassage machen, Osteopathie, Akkupunktur, Kräutertee oder Schröpfen.
Aber nicht jeder Heilpraktiker ist ein klassischer Homöopath, denn es ist nicht jeder Heilpraktiker in klassischer Homöopathie ausgebildet. Die klassische Homöopathie braucht eine weitere, 3-jährige Ausbildung. Die homöopathische Behandlung läuft nur optimal, wenn der Heilpraktiker dementsprechend ausgebildet ist und das Wissen hat die Mittel richtig einzusetzen und den Verlauf der Behandlung zu beurteilen. Deswegen gibt es viele Heilpraktiker, aber von denen machen nicht alle klassische Homöopathie.  Wie viele klassische Homöopathen es in Hannover gibt, das ist leider nirgends gemeldet.

Wie kam es zur Spezialisierung auf Frauen und Kindern?

Ich habe mich auf Frauen und Kinder spezialisiert, weil ich über Dinge spreche, die ich selber erlebt habe. Ich war selbst schwanger, ich habe selbst Kinder zur Welt gebracht, ich habe selber gestillt, ich weiß wie das ist, wenn Kinder groß werden, ich kenne mich aus, wie man ein Kind richtig trägt. Das sind Erfahrungen, die ich außerhalb der Homöopathie gesammelt habe und das ist wohl ein Grund, warum Frauen und Kinder zu mir kommen. Es ist wichtig sich mit seinen Behandlungen auszukennen, wenn man helfen möchte. 

Wie entstand der Weg zur Homöopathie?

Ungefähr 1990 habe ich mich selbst von einem Arzt mit tibetischer Medizin behandeln lassen. Privat hatten wir auch Kontakt und haben zusammen angefangen tibetische Ärzte nach Deutschland einzuladen. Angelehnt an die chinesische Medizin ist die tibetische Medizin selbst noch ein eigener Behandlungszweig. Gemeinsam haben wir ein Zentrum für tibetische Kultur und Buddhismus gegründet. In dieser Zeit war es der Kontakt, der mich dazu gebracht hat, dass ich mich mit anderen Konzepten beschäftigt habe, als nur mit schulmedizinischer Behandlung. Damals bin ich selbst noch einer kaufmännischen Tätigkeit nachgegangen und habe gemerkt, das es ist nicht das ist, was ich mein Leben lang machen möchte. Deswegen habe ich mich entschlossen einen anderen Weg zu gehen und habe die Ausbildung zum Heilpraktiker absolviert. Anschließend noch eine dreijährige Ausbildung in klassischer Homöopathie. Somit habe ich mein Interesse zum Beruf gemacht, deswegen habe ich morgens auch nicht das Gefühl, dass ich zur Arbeit gehe. 

Wie kamen Sie auf die Zielgruppe der Schwangeren?

Ich habe das selbst erlebt und dadurch viele andere Schwangere kennen gelernt. Dadurch weiß man, welche Probleme eine Schwangere in der Zeit hat und das Ihnen an vielen Stellen nicht gut geholfen wird. Viele der schulmedizinischen Medikamente werden an Schwangere nicht abgegeben. Bei einer Erkältung beispielsweise bleibt oft nur der Kräutertee. Diese Situation sollte sich für Schwangere verbessern. Auch wissen viele Schwangere nicht, dass sie sich vom Ausstellen des Mutterpasses bis zur Geburt in die Hände einer Hebamme begeben können, die meisten suchen leider eher den Frauenarzt auf.

Als Ersatzhebamme tätig?

Die Hebamme darf das Kind zur Welt bringen, ich kann die Schwangere begleiten bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Wehen einsetzen. Dann kann ich sie auch noch homöopathisch zusammen mit der Hebamme behandeln, aber ab dem Zeitpunkt wo die Wehen beginnen, gehört die Frau in die Hände einer Hebamme. Wenn das Kind dann geboren ist, kann ich sie wieder homöopathisch begleiten, in der Wochenbettzeit oft gemeinsam mit der Hebamme.
Die Hebamme kann den Mutterpass ausstellen, die Vorsorge machen, das Kind zur Welt bringen, sie braucht keinen Frauenarzt zur Hilfe. Wohingegen der Frauenarzt die Hebamme zur Entbindung braucht.
Man hat immer die beste Versorgung, wenn man zur Hebamme geht, weil sie verpflichtet ist, wenn sie Komplikationen feststellt an den Arzt zu verweisen. Umgekehrt muss der Arzt nicht die Hebamme dazu befragen. 

Was sind Ihre Auszeichnungen als Homöopathin?

Die Homöopathie als Heilmethode, die eben das ganze berücksichtigt, also auch die familiären Einflüsse, die es vielleicht gibt. In Kombination damit, dass ich nicht die Brustentzündung behandeln muss, weil ich der Frau beim Stillen zeigen kann, wie sie ihr Kind richtig hält. Ein anderer Homöopath behandelt die Brustentzündung. Ich kann an die Ursache gehen, es richtig zeigen, um so der Entzündung vorzubeugen.  Der andere Homöopath muss dann an die Hebamme verweisen.
Dadurch hat sich das Spezialgebiet für Schwangere und auch während der Stillzeit ergeben. Ich kenne sonst auch keinen anderen Homöopathen, der in diesem Gebiet tätig ist.
Im Gegenzug gibt es auch noch keinen bekannten Homöopathen, der sich auf Männer spezialisiert hat. Obwohl es Sinn macht, schließlich haben die Männer auch männliche Beschwerden, die sie vielleicht lieber mit einem Mann besprechen möchten. 

Werden Sie in Zukunft ein “Tag der offnen Praxis” veranstalten?


Tag der Homöopathie macht für mich Sinn, um die Homöopathie von dem Heilpraktiker abzugrenzen. Viele Heilpraktiker behandeln z.B. mit Komplexmitteln und das bringt die Homöopathie in ein schlechtes Licht. Viele Patienten kennen den Unterschied gar nicht und wissen nicht, dass nicht jeder Heilpraktiker nicht automatisch auch Homöopath ist. Viele haben dabei einen falschen Sprachgebrauch.
Man kann sich selbst auch einen Kräutertee gegen die Blasenentzündung kaufen. Aber ein Heilpraktiker braucht eine Ausbildung, eine Prüfung und eine Zulassung vom Gesundheitsamt, sonst darf er erst gar nicht behandeln.
Neben der Homöopathie ist in meinen Augen nur die chinesische Medizin eine Heilmethoden, die sie so in die Tiefe der Ursache gehen. Das Ziel ist, dass sie nicht alle vier Wochen wegen des Hustens wieder kommen müssen. 

Wird es in Zukunft neuere Behandlungsmethoden geben?

Es gibt ja immer wieder neuere Krankheiten, die die Menschen bekommen. Das Spektrum der diagnostizierbaren Erkrankungen steigt mit der Anzahl der verkäuflichen Medikamente.
Homöopathen sind Generalisten, da braucht es keine neue Therapiemethode. Hahnemann hat gesagt: „ mach‘s nach, aber mach‘s genau nach“ und da sehe ich die Gefahr, dass es sehr, sehr viele Strömungen in der Homöopathie gibt, die es nachmachen, aber eben nicht genau. Also sich nicht mehr nach Hahnemann arbeiten. Da kommen dann viele andere Themen mit rein, da wird zum Teil sehr viel psychologisiert und interpretiert. Es braucht keine neue Heilmethode, sondern es braucht die, die handwerklich gut und sauber gehandhabt wird. Dadurch ist man auch in der Lage schwere Krankheiten zu behandeln.
Was die Homöopathie bräuchte, wären weitere gut geprüfte Mittel. Der Schatz der Homöopathie ist, dass es Mittel gibt, von denen man weiß welche Beschwerden sie heilen können, weil es Arzneiprüfungen gibt.
Es gibt noch ganz viele Schätze in Heilpflanzen, die noch nicht entdeckt sind. In Südamerika beispielsweise, dort wo die Eingeborenen behandeln, wird das Wissen über die Pflanzen über Jahrhunderte weitergegeben und es funktioniert noch immer. Wenn wir all diese Pflanzen mit dem schon bekannten Wissen darüber für die Homöopathie zur Verfügung hätten, würde das die Möglichkeiten der Behandlung immer weiter verfeinern.

Wenn man diesen Schatz für die Homöopathie heben könnte,  würde das noch viel mehr eröffnen.

Homöopathie verwendet nur natürliche Mittel?

Vom Grundsatz her schon, wobei es mittlerweile auch potenzierte Medikamente oder Mittel aus Krankheitserregern gibt. Also es gibt z.B. Impfstoffe und Psychopharmaka aus denen homöopathische Mittel hergestellt werden. Für mich ist die Homöopathie so brandaktuell als Heilmethode, dass wir keine neuen Methoden brauchen, sondern ein noch größeres Repertoire an gut geprüften Mitteln. 

Wird ihre Praxis gut besucht?

Durch einen zusätzlich guten Internetauftritt und über Mund zu Mund Propaganda erzählen die Leute über mich und meine Arbeit. Natürlich muss man erstmal krank sein und sich dann erinnern, was einem erzählt wurde oder man schaut im Internet nach und wer da gefunden wird, der wird angerufen. Ich denke das Konzept meiner Praxis mich auf Frauen und Kinder zu spezialiseren überzeugt viele.

Müssen die Patienten von der Homöopathie überzeugt werden?

Sie sind zumindest von dem Konzept der Praxis überzeugt. Sie wissen, dass ich mich spezialisiert habe und sie sind überzeugt davon, dass die Schulmedizin ihnen nicht mehr weiter hilft. Die Art und Weise wie Homöopathie funktioniert lassen sich viele erklären, aber jemand der sagt, das bringt doch eh nichts, der würde wahrscheinlich gar nicht erst kommen. Frauen sind da schon eher aufgeschlossen auch wenn sie nicht genau wissen wie das funktioniert, vertrauen sie mir.

MEIN TIPP:

Die Menschen sollten bevor sie zum Arzt gehen lieber zum Homöopathen gehen, weil sie dann den Arzt oft gar nicht mehr brauchen. Zusätzlich hoffe ich, dass es in 20 Jahren mehr Standing der Menschen zur Homöopathie geben wird.

Der 10. April ist der Tag der Homöopathie – Hauptthema Schmerz

Am 10. April ist der jährliche Tag der Homöopathie, dieser Tag wird dem Begründer der Homöopathie Samuel Hahnemann zu seinem Geburtstag gewidmet. Samuel Hahnemann wurde am 10. April 1755 geboren. Anlässlich dazu informiert dieser Blogeintrag über das Thema Homöopathie.

 

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Samuel Hahnemann hat schon vor etwa 250 Jahren das Konzept der Homöopathie entwickelt. Eine seiner Aussagen ist: „Macht’s nach, aber macht’s genau nach“.Gemeint ist damit, die Homöopathie so anzuwenden, wie es Samuel Hahnemann gelehrt hat. Die klassische Homöopathie orientiert sich an möglichst genau vom Patienten beschriebenen Symptomen – ohne Interpretation des Homöopathen. Viele Therapeuten, die sich Homöopathen nennen, arbeiten nicht klassisch nach Samuel Hahnemann, häufig wird das richtige Mittel ausgependelt, kinesiologisch ausgetestet oder mit Komplexmitteln gearbeitet – das ist keine klassische Homöopathie!
Richtig angewendet kann man mit der klassischen Homöopathie auch schwere Krankheitsverläufe positiv beeinflussen.

Die Weiterentwicklung der Homöopathie besteht für mich darin, weitere neue Mittel zu erschließen, von denen nicht nur die Wirkung der Pflanzen bekannt ist, sondern von denen es gute und umfassende Arzneiprüfungen gibt.
Durch die Arzneiprüfungen erhalten wir eine Fülle an Symptomen und wissen so, welche Beschwerden wir mit den Mitteln behandeln können.

Ich persönlich habe mich für die Homöopathie als Therapiemethode entschieden, weil ich auf der Suche war nach einer Methode, die nicht die immer wieder auftauchenden Symptome behandelt, sondern zu einer tiefgreifenden Heilung in der Lage ist. Neben der chinesischen Medizin, ist dies in meinen Augen nur mit der Homöopathie möglich.

Wo die schulmedizinischen Behandlungen größtenteils einfach als richtig akzeptiert werden, muss die Homöopathie sich gegen viele Kritiker beweisen und ist manchen Menschen sogar noch weitgehend unbekannt. Doch die Homöopathie erzielt in den letzten Jahren immer mehr Erfolge und steigt deswegen auch in der Wahrnehmung und Anerkennung der Bevölkerung. Auch zunehmende Medienberichte, zeigen den Erfolg der Homöopathie. Auch gibt es immer mehr gute Studienergebnisse, die den Erfolg der Homöopathie belegen.
Patienten die zu mir kommen, sind der Homöopathie gegenüber meist aufgeschlossen. Gerne lassen sie sich von mir erklären, wie homöopathische Mittel helfen können und welches Konzept dahinter steht.

Das wichtigste einer Behandlung ist eine ausführliche Erstanamnese. Dabei nehme ich mir ausreichend Zeit Vertrauen zu meinen Patienten aufzubauen und herauszufinden, welche Zusammenhänge es geben kann. Denn aktuelle Krankheitssymptome haben ihren Ursprung meistens schon viel früher. Es ist wichtig, den ganzen Umfang der Erkrankung herauszufinden. Dazu ist wichtig zu wissen, welche Einflüsse es bisher gegeben hat, welche Krankheiten die Patientin hatte und welche Erkrankungen es bei den leiblichen Eltern und Großeltern gegeben hat. Denn neben der eigenen Lebensführung sind es häufig auch Einflüsse früherer Generationen, die auf unsere Gesundheit Einfluss haben.

Schmerz wird in der Homöopathie anders definiert als in der Schulmedizin. Denn das reine verschwinden lassen von Schmerz durch das Einnehmen einer Schmerztablette, wie es in der Schulmedizin praktiziert wird, trägt nicht der Genesung eines Patienten bei. Natürlich wird der Schmerz dadurch vorerst nicht mehr wahrgenommen, aber die Krankheit – also der Auslöser des Schmerzes – ist dennoch nicht verschwunden.
Für die Homöopathie ist es wichtig zu erkennen, wann der Schmerz auftritt, wie er sich anfühlt und was ihn ggf. lindert. Dann kann ich den Schmerz heilen, indem der Mensch gesund wird. Der Schmerz zeigt uns, dass etwas nicht in Ordnung ist – diese Ordnung muss wieder hergestellt werden.