Blähungskoliken bei Neugeborenen

HomoeopathieBlähungen – Koliken bei Säuglingen

Immer wieder kommen Mütter mit Ihren Babys in die Sprechstunde, die vermutlich unter Blähungskoliken leiden. Aus diesem Grund möchte ich heute ein wenig zum Thema Blähungskoliken schreiben.

Die Diagnose „Blähungskoliken“ wird bei Säuglingen zu häufig gestellt.
Es wurden in einer größeren Ultraschalluntersuchung viele Säuglinge mit dieser Diagnose untersucht. Bei den meisten Säuglingen wurden KEINE Blähungen im Darm festgestellt.

Viele Eltern vermuten Blähungen als Grund für häufiges Weinen bei ihrem Baby. Allerdings lässt die Beobachtung, dass das Baby weint und später gehen Blähungen ab, nicht den Schluss zu, dass die Blähungen auch die Ursache für das Weinen sind.
Oft ist es vielmehr so, dass die Babys Winde absetzen, weil sie beim Weinen viel Luft geschluckt haben, die jetzt wieder raus kommt.

Recht sichere Zeichen für tatsächlich vorhandene Blähungen sind:

  • Angespannter Bauch – oft berührungsempfindlich
  • Die Beinchen werden angezogen und wieder weggestreckt
  • Das Weinen kommt anfallsweise, zwischendurch scheinen sie beschwerdefrei

Abraten möchte ich in der Behandlung von Koliken von homöopathischen Komplexmitteln, wie „Paderborner Pupsglobuli ®“ oder anderen Produkten, die nicht individuell verordnet wurden.

Wie bei allen anderen Beschwerden muss auch hier nach den möglichen Ursachen gesucht werden. Diese müssen dann behandelt werden und ein gut gewähltes homöopathisches Einzelmittel kann die Beschwerden lindern.

Die Ursachen für Koliken oder Verdauungsbeschwerden bei Säuglingen können vielfältig sein

Mögliche Ursachsen können sein:

  • Antibiotische Behandlung der Mutter in der Schwangerschaft oder während der Entbindung
  • Regelmäßige Einnahme von Magnesium in der Schwangerschaft
  • Regelmäßige Einnahme von Eisen in der Schwangerschaft
  • Übermäßiger Konsum von Stilltee (oder Fencheltee den das Baby gegen die Blähungen bekommt)
  • Möglicherweise Milchkonsum der stillenden Mutter
  • Schüssler-Salz-Kuren der stillenden Mutter
  • Falsche homöopathische Behandlung des Babys
  • Kaiserschnittentbindung
  • Regelmäßige Einnahme von Fluor oder Vitamin D

Neben der Behandlung mit dem richtigen homöopathischen Mittel kann eine Darmsanierung empfehlenswert sein. Hier ist wichtig, dass es sich um lebensfähige Keime handelt, die sich im Darm wieder ansiedeln können und nicht um Produkte, die lediglich Zellbestandteile enthalten.

Auch bei der Behandlung von Blähungen oder Koliken ist eine gründliche Erstanamnese wichtig, ohne die keine homöopathische Behandlung erfolgen kann.

Homöopathie in Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

 

Viele Frauen wünschen sich in Schwangerschaft oder Stillzeit eine homöopathische Behandlung für z.B. Schwangerschaftsübelkeit, Sodbrennen, grippale Infekte oder Brustentzündungen und andere Stillprobleme.
Wie bei allen anderen Beschwerden setzt eine gute Behandlung eine ausführliche Erstanamnese voraus. Es gibt in der Homöopathie keine Standardmittel gegen bestimmte Beschwerden. Es wird immer der ganze Mensch behandelt und auch eine Brustentzündung hat jedesmal unterschiedliche Symptome.

Die homöopathische Behandlung

Nach erfolgter Erstanamnese ist die homöopathische Behandlung eine gute Alternative zur Schulmedizin und viele Beschwerden lassen sich deutlich bessern oder verschwinden ganz. Wichtig ist das richtige Mittel in der richtigen Dosierung zu finden und die Mittel nicht über einen längeren Zeitraum einzunehmen.
Das homöopathische Mittel bringt entweder kurzfristig eine Linderung oder es ist nicht das richtige Mittel. Häufige Wiederholungen in niedrigen Potenzen (z.B. D6 oder D12) führen eher zu weiteren Beschwerden.
Abraten möchte ich von einer „Eugenischen Kur“, hier werden unabhängig von Beschwerden und ohne Erstanamnese in bestimmten Schwangerschaftsmonaten bestimmte Mittel in einer hohen Potenz (C200) eingenommen. Das ist keine klassische Homöopathie und birgt ein erhebliches Risiko.
Bei der hier vorgestellten Behandlungsmethode handelt es sich um ein Verfahren der alternativen Medizin, die zum Teil wissenschaftlich noch nicht anerkannt ist.

Herbstzeit – Erkältungszeit

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Der Herbst ist die Zeit im Jahr, in der es die meisten Erkältungsbeschwerden gibt. In den meisten Fällen lassen sich die Beschwerden gut mit “Hausmitteln” behandeln. Ich gebe Ihnen als Heilpraktikerin wertvolle Tipps:

Welche Möglichkeiten zu behandeln gibt es?

Die typischen Erkältungsbeschwerden sind Husten, Halsschmerzen und Schnupfen. Diese Beschwerden sprechen gut auf verschiedenen Tees an. Wirklich gut helfen verschiedene Wickel. Die meisten sind sich etwas unsicher wie ein Wickel angelegt wird. Es ist weniger Aufwand als die meisten annehmen, ich erkläre Ihnen gerne wie es geht.

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Husten

Die meisten Erkältungen sind von Husten begleitet. Husten kann es mit oder ohne Auswurf geben. Bei dem sogenannten “produktiven” Husten (also mit Auswurf), ist der Körper bereits dabei die Atemwege von Krankheitserregern zu befreien, in dem er sie in Schleim verpackt und abhustet. Bei diesem Husten ist es wichtig, reichlich zu trinken und den Hustenreiz nicht zu unterdrücken. Es ist wichtig, dass der Schleim abgehustet werden kann. Diesen Prozess können Sie mit schleimlösenden Tees unterstützen.
– Schlüsselblume
– Fenchel
– Anis
– Königskerze
– Efeu
– Sonnentau
– Thymian
Bitte keine schleimhaltige Pflanzen wie Huflattich, Malve, Eibisch benutzen. Aus diesen Pflanzen können Sie sich eine Mischung für den Tee zusammenstellen. Fertige Teemischungen enthalten oft minderwerten Produktionsabfall und damit nicht ausreichend Wirkstoffe oder sind gar gesüßt. Am besten lassen Sie sich im örtlichen Kräuterladen oder in der Apotheke die einzelnen Kräuter abwiegen.

Brustwickel

Zwiebel-Wickel

Bei festsitzendem Husten, gut als Schleimlöser und Husten mit Schnupfen. Für Kinder ab 6 Monaten geeignet. Sie brauchen

– 1-2 Zwiebeln
– Dünnen Baumwollstoff
– Faden
– Heilwolle
– Außentuch (Wickelhemdchen)

Sie schneiden die Zwiebel klein und legen sie auf den Baumwollstoff oder Verbandmull. Sie falten daraus ein kleines Päckchen und binden es mit dem Faden zusammen. In einem umgedrehten Topfdeckel erwärmen Sie das Zwiebelpäckchen auf Körpertemperatur. Bei Kindern ab 1 Jahr können Sie 1-2 Tropfen Lavendelöl (KEIN Lavandin!!) auf die Zwiebel geben. Dieses Päckchen legen Sie auf die Brust des Patienten, bedecken das mit Heilwolle und fixieren das ganze mit dem Außentuch. Diesen Wickel können Sie ca. ½ – 1 Stunde anwenden.

Quark-Wickel

Für Kinder ab ca. 2 Jahren. Bei stark verschleimten Bronchien, Reizhusten und Bronchitis.

Sie brauchen:
– Magerquark
– Verbandmull
– Wickelmaterial (Innen-, Zwischen- und Außentuch)
– Bettschutz
– Wärmflasche

Quark z.B. im Wasserbad auf Körpertemperatur erwärmen. Ca. 5-10mm dick auf das Innentuch streichen und mit einer Lage Verbandmull abdecken (diese Seite kommt auf die Haut) (Ein Küchentuch, auf das Sie den Quarkstreichen und überschlagen geht auch).
Die Quarkfläche sollte so groß sein, dass sie von der Achsel bis zum untersten Rippenbogen reicht.
Das Quarkpaket auf einer Wärmflasche warm halten.

Bettschutz auslegen, das Außentuch ausbreiten (ggf. mit Heilwolle) und das Kind auf das Außentuch legen.
Dann das „Quarkpaket“ auf die Brust legen, das Zwischentuch darüber legen und mit dem Außentuch fixieren.

Sie können den Wickel so lange anwenden, bis der Quark eingetrocknet ist. Sollte ihr Patient vorher bereits anfangen zu frieren, bitte die Anwendung sofort beenden.

Zitronen-Wickel

Für Kinder ab ca. 2 Jahren. Ähnlich wie der Quark-Wickel. Sie brauchen:

– 1 unbehandelte Zitrone und ½ Liter Wasser
– 1 Leinentuch
– Heilwolle, Zwischentuch und Außentuch

½ Zitrone mit eingeritzter Schale in ca. ½ Liter heißem Wasser ausdrücken. Das Innentuch mit dem Zitronenwasser tränken. Das Wickelpaket mit Außentuch und Heilwolle im Bett ausbreiten, der Patient legt sich mit der Brust auf das Wickelpaket. Vorne auf die Brust kommt das „heiße“ Innentuch mit dem Zitronenwasser und alles wickeln und fixieren. Hier müssen Sie schnell arbeiten, damit das Innentuch nicht erkaltet.

Halsschmerzen

Die Schmerzen im Hals sind meist Begleiterscheinung einer Entzündung im Hals-/Rachenbereich. Oft begleitet von geschwollenen Lymphdrüsen oder Tonsillen als Zeichen der Abwehrreaktion des Körpers.

Tees, die hier unterstützen können sind:
– Salbei
– Kamille (hier bei Kindern bitte Vorsicht)
Den Tee können Sie trinken oder damit gurgeln.

Halswickel

Meist wird bei akuten Halsentzündungen, mit Schmerzen und Schluckbeschwerden eher ein kalter Wickel angewendet. Ein guter Indikator für die Frage warme oder kalte Wickel ist der Wunsch nach warmen oder kalten Getränken. Der Patient wählt automatisch, die für ihn richtige Anwendung.
Hat also Ihr Patient Lust auf kalte Getränke, wenden Sie einen kalten Wickel an und umgekehrt. Bei Kindern wird nicht „rundum“ gewickelt sondern nur der Hals von Ohr zu Ohr (die Wirbelsäule bleibt frei).Dieser Wickel ist geeignet für Kinder ab 2 Jahren und Erwachsene. Sie brauchen:

–          Inntuch (doppelte Breite des Halses)
–          Zwischentuch (ggf. Heilwolle)
–          Außentuch (Wolle, Baumwollplüsch, Naturmolton, alles etwas größer als das Innentuch)

Kalter Wickel (wärme entziehend-kühlend)

Das Innentuch doppelt legen in kaltes bis handwarmes Wasser tauchen (je kleiner das Kind, je wärmer das Wasser) und leicht auswringen. Das Tuch sollte nass sein, ohne zu tropfen.Darüber ggf. etwas Heilwolle oder ein Zwischentuch und dann das Außentuch. Am besten legen Sie alles übereinander und legen den Wickel in einem Arbeitsgang an. Der Wickel bleibt ca. 20-45 Minuten am Hals. Sobald der Wickel durchgewärmt ist, nehmen Sie ihn bitte ab. Anschließend noch ca. 1 Stunde mit Schal oder wärmendem Rollkragen „nachwärmen“. Sie können den Wickel ca. 2-3x tgl. anwenden.

Alternativ: Statt des Wassers nehmen Sie Zitronenwasser. Dazu legen Sie eine halbe ungespritzte Zitrone mit eingeritzter Schale in ¼ Liter Wasser und pressen diese unter Wasser aus.

Warmer Wickel (wärmend)

Zur Schleimlösung, bei Heiserkeit und beginnenden Halsschmerzen, wenn warme Getränke angenehm sind. Sie pressen eine halbe Zitrone in ¼ Liter heißes Wasser, tränken das Innentuch darin und wringen es dann kräftig aus. Dann das Innentuch mit Zwischentuch (ggf. Heilwolle) und dem Außentuch um den Hals wickeln. Der Wickel bleibt ca. 5 Minuten am Hals. Danach den Hals mit Schal oder Rollkragen warm halten. Sie können den Wickel ca. 2-3x tgl. anwenden.

Halswickel mit Quark

Dieser Wickel ist intensiver in der Wirkung, also anzuwenden bei sehr starken Halsschmerzen oder wenn der Wickel nur mit Wasser wenig Wirkung zeigt. Bitte nicht bei frierenden Patienten anwenden. Bitte nicht mit Quark aus dem Kühlschrank – eher Zimmertemperatur oder Körpertemperatur

Innentuch (Länge etwa halber Halsumfang):

– streichen Sie den Quark auf das mittlere Drittel des Innentuchs (für Kinder max. 5mm dick, für Erwachsenen 5-10mm dick).
Die Ränder des Tuchs so über dem Quark zusammenschlagen, dass auf einer Seite nur eine Lage Stoff ist. Bei Bedarf erwärmen Sie das Innentuch mit dem Quark z.B. in einem umgedrehten Topfdeckel ein wenig

– Legen Sie das Tuch mit der einen Stoffseite auf den Hals (die Lymphdrüsen müssen mit einbezogen werden, die Wirbelsäule bleibt frei).

Darüber kommt das

Zwischentuch, ggf. etwas Heilwolle und das Außentuch

!! Quark bitte nicht bei Patienten mit Kuhmilchallergie oder Neurodermitis!!

Bachblüten – Beruhigungsmittel für Schüler und Studenten?

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Bachblüten als Empfehlung für Schüler und Studenten während einer Stressphase?

Auch Schüler und Studenten sind immer mehr in Behandlung der Homöopathie, denn der Leistungsdruck und die Nervosität vor den Klausuren der Schülern und Studenten bringen ihnen Beschwerden. Viele greifen dann nach dem, schon seit vielen Jahren bekannten, Mittel, den Bachblüten. Aber niemand weiß genau, dass die Bachblüte keine tiefe Heilmethode ist und nur kleine Unebenheiten ausgleichen kann. Kritisch wird es, wenn Bachblüten immer eingenommen werden müssen. Leider gibt es Mütter, die sagen, wenn ihr Kind seine Bachblüten nicht genommen hat, dann merke sie das sofort. Aber genau diese Botschaft, dass man nur in Ordnung sei, wenn man etwas einnimmt, ist falsch. Und so lautet die Botschaft auch bei Bachblüten, man schaffe die Klausur nur, wenn man etwas eingenommen hat. Wenn die Tropfen allerdings regelmäßig eingenommen werden, dann glaubt man da auch dran. Aber irgendwann verlieren auch Bachblüten ihre Wirkung und dann wird zu stärkeren Mitteln gegriffen. Genau das ist die Gefahr darin, wenn Dinge immer eingenommen werden müssen, verlieren sie ihre Wirkung, da der Körper sich an die Substanzen gewöhnt und dagegen resistent wird.

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Lösen Bachblüten eine Abhängigkeit aus?

Abhängig von den Bachblüten als Mittel selbst kann man nicht werden, aber es passiert etwas in dem Kopf. Der Kopf programmiert sich selbst so, dass man denkt „oh Gott, ich habe meine Bachblüten nicht dabei und schaffe die Klausur deswegen nicht“, obwohl man alles könnte und auch nicht durchfallen würde. Aber wenn der Kopf über Jahre gelernt hat, dass es ohne diese Tropfen nicht geht, dann ist es anfangs schwierig den Gedanken abzuschalten.

Klar gestellt werden sollte aber, wenn man von seiner Persönlichkeit so ist, dass man vor solchen Prüfungen wahnsinnig Angst hat und nervös ist, dann ist das Ziel nicht seine Persönlichkeit so zu stärken, dass man keine Angst mehr vor den Prüfungen hat, sondern man muss lernen mit der Situation umzugehen und sich damit zu arrangieren.

Was kann man gegen Nervosität tun?

In der Homöopathie wird immer eine Erstanamnese aufgestellt, um zu gucken ob das schon immer so war. War das schon in der Schule so und um zu fragen, wovor man Angst hat.
Stellt man sich selbst gegenüber einen sehr hohen Leistungsanspruch oder sind es möglicherweise die Eltern, die etwas Bestimmtes von einem erwarten?
Dafür gibt es homöopathische Mittel, die einen insgesamt so stärken können, dass man mit diesen Situationen besser umgehen kann. Sie helfen einem in der Situation und stärken die Konstitution dadurch, dass die Nervosität nicht mehr so wahnsinnig groß ist. Aber nur im Einzelfall werden homöopathische Mittel vergeben. Zu beachten ist, dass die homöopathischen Mittel nur den Weg begleiten, die Bachblüte nicht mehr zu brauchen.

UNSER TIPP:

Als Heilpraktikerin Hannover empfehle ich Ihnen, dass wenn man von Natur aus so ist, dass vor Prüfungen die Nervosität steigt, wird man nie jemand werden, auch nicht nach einer homöopathischen Behandlung, der nicht ohne gesunden Verstand die Prüfungen absolviert. Niemand kann sich komplett in seiner Persönlichkeit verändern, aber es besteht die Möglichkeit sich so zu verändern, dass die Situation einem nicht mehr, durch gegebenenfalls Schlafstörungen, belastet.

Welche Behandlungsmethode gibt es?


Die Behandlungsmethode findet nicht im Sinne einer psychologischen Therapie statt. Die Patienten bekommen in der Homöopathie alle Mittel in Form von Kügelchen. Oftmals wird einem aber schon in der Erstanamnese klar welches Problem die Nervosität auslöst. Zu erkennen, warum die Nervosität in einem steigt, dass hilft oftmals schon an diesen Mechanismen zu arbeiten.
Die Gesprächstherapie wird nicht bewusst angewandt, es dient lediglich als Erstanamnese. Der Prozess des Erkennens und das Aha-Erlebnis helfen einfach dabei bestimmte Verhaltensmuster abzulegen und seine Reize zu kontrollieren.

Was lösen Bachblüten im Körper aus?

Die Auswirkung der homöopathischen Mittel auf den Körper bedarf einer schwierigen Erklärung. Es ist in etwa so zu erklären: Wenn man Heuschnupfen hat und man nimmt ein Mittel gegen Heuschnupfen ein, dann behauptet zumindest der Hersteller zu wissen, was dieses Heuschnupfenmittel im Körper macht, um die Probleme zu lindern.
Bei der Homöopathie kann man seine Nervosität nicht von seinen Schlafstörungen oder von seiner schwachen Blase abhängig machen, dass passiert alles im gleichen Organismus.
Ein Beispiel, wie es normalerweise sein sollte, macht es deutlicher: Man stelle sich einen glatten See vor und es passiert nun ein Reiz. Es wird beispielsweise ein Stein in den See hineingeworfen. Dann macht dieser Stein Wellenbewegungen und zwar der Größe des Steines angemessen. Ein kleiner Stein macht kleine Wellen und diese sind relativ schnell wieder vorbei. Ein richtig dicker, fetter Brocken, wenn der in den See hineingeworfen wird, der macht größere Wellen, vielleicht schwappt es sogar auch mal über die Ufer und es dauert ein bisschen länger, bis die Wellen wieder vorbei sind. Genau so muss die eigene Reaktion auf seine Umwelt sein, nämlich den Reizen entsprechend angemessen.
Nun sieht die Wirklichkeit aber so aus: Man hat eine Prüfung, die für einen wirklich sehr wichtig ist. Natürlich ist man ein bisschen nervöser, als wenn man ein Gedicht aufsagen soll. Das ist ein kleiner Reiz, dann ist die Nervosität niedriger. Wenn man aber vor dem kleinen Gedicht genauso unruhig ist, als wenn man für seinen weiteren Lebensweg entscheidende Prüfungen hat, dann ist die übertriebene Nervosität nicht mehr angemessen.
Die Homöopathie hat nicht das Ziel gar nicht mehr zu reagieren, das ist auch nicht angemessen, aber dem Reiz entsprechend zu reagieren.
Die Wissenschaft hat herausgefunden, dass die Substanzen durch dieses potenzieren im Grunde zu Nanopartikel werden, die sich im Körper verteilen und helfen das Gleichgewicht wieder herzustellen. Zugleich wird der Stoffwechsel in den Zellen wieder in Waage gebracht. Denn genau dort kommen die homöopathische Mittel hin, um die Zellen wieder auszugleichen.

Das Kritische ist nur, man programmiert sich selbst so um, regelmäßig etwas einzunehmen. Dennoch sind Bachblüten nicht in der Lage, jemanden so zu beruhigen nicht mehr nervös vor jeder Prüfung zu sein.

Fügen Bachblüten dem Körper Schaden zu?

Bachblüten sind für den Körper nicht schädlich,solange sie nur vereinzelt eingenommen werden.  Aber alles was regelmäßig eingenommen wird, macht irgendwann Beschwerden, was sich durch unterschiedliche Symptome anzeigt und den Körper aus dem Gleichgewicht bringt.

BEI WEITEREN FRAGEN:

Sollten Sie weitere Fragen zu Bachblüten haben, so stehe ich Ihnen gerne und nahezu jederzeit freundlich und kompetent zur Verfügung. Sie erreichen mich unter:

Naturheilpraxis für Frauen und Kinder in Hannover
Heilpraktikerin Diana Osterhage
Bonifatiusplatz 16
30161 Hannover
0511-37085430
info@naturheilpraxis-osterhage.de

 

 

Fieber natürlich behandeln

 

Es ist immer noch Erkältungszeit und auch hier weiß sich der Körper selbst gut zu helfen.

Fieber – warum entsteht es?

Sind zu viele Krankheitserreger im Körper vorhanden, entsteht Fieber. Die meisten Krankheitserreger sind thermolabil, d.h. sie reagieren empfindlich auf hohe Temperaturen. Es ist somit in den allermeisten Fällen nicht sinnvoll das Fieber zu senken.
Ein gesunder Körper kann das Fieber so hoch werden lassen, wie es nötig ist, kann das Fieber dann in der Höhe begrenzen und halten und kann auch wieder sanft entfiebern. Die meisten Eltern sind in der richtigen Behandlung des Fiebers unsicher und deshalb möchte ich hier etwas über einen typischen Fieberverlauf schreiben und wenn man das Fieber behandeln möchte, wann das sinnvoll ist.

Fieberphasen

Sind die Extremitäten (also Hände und Füße) kalt, steigt das Fieber noch weiter an, egal wie hoch die Temperatur schon ist. In dieser Phase hat der Patient meist weder Hunger noch Durst. Manche Patienten übergeben sich gar, um den Körper nicht mit Verdauungsarbeit zu belasten. In dieser Phase ist es hilfreich den Körper dabei zu unterstützen die Temperatur zu erhöhen. Man kann jetzt den Patienten warm zu decken und ggf. mit einer Wärmflasche unterstützen. Ist die benötigte Temperatur erreicht (die Höhe variiert von Patient zu Patient und von Erkrankung zu Erkrankung) werden die Extremitäten wieder warm und der Körper kann so die Temperatur regulieren. Manche fangen in dieser Phase an zu schwitzen, oft kommt dann der Durst zurück, vielleicht hat der Patient sogar wieder Appetit. Jetzt sollte der Patient nicht mehr warm zugedeckt sein, ggf. kann man jetzt mit Wadenwickeln unterstützen.

Die Entscheidung ob man den fiebernden Patienten behandeln sollte oder nicht hängt vor allem vom Zustand des Patienten ab, weniger von der Höhe des Fiebers. Manche leiden schon sehr bei Temperaturen von 38,5 Grad, andere, vor allem Kinder, spielen noch mit 39,5 Grad und brauchen keine Behandlung. Wenn man das Fieber behandeln möchte, ist es sinnvoll das mit dem Fieberverlauf zu tun. Sprich, sind die Extremitäten kalt, sollte das Fieber nicht gesenkt werden. Auch Wadenwickel sind in dieser Phase eher eine Belastung für den Körper.

Natürliche Methoden der Fieberbehandlung senken das Fieber nicht um mehrere Grad. Vielmehr geht es darum, den Patienten zu stärken, so dass er gut mit dem Fieber umgehen kann. Nach der Gabe von homöopathischen Behandlungen kann es gar sein, dass das Fieber sogar kurzfristig noch etwas steigt, um dann in eine erträglichere Temperatur zu sinken.

Wird das Fieber mit schulmedizinischen Mitteln gesenkt, ist das Ergebnis oft, dass die Erkrankung länger dauert oder gar verschleppt wird. Weil das Fieber in einem Bereich gehalten wird, der für die Erreger nicht ausreichend hoch ist, so dass die Erreger nicht zerstört werden. Versucht der Körper trotzdem ein ausreichend hohes Fieber zu erzeugen und muss gegen den Fiebersenker arbeiten kann es zu Komplikationen kommen. Zu Vorsicht ist auch bei homöopathischen Fieberzäpfchen geraten. Ist in diesen Mitteln Belladonna in einer tiefen Potenz enthalten (meist D2), besteht die Gefahr eines Fieberkrampfes. Wenn die Behandlung homöopathisch erfolgt, dann am besten mit gut gewählten Einzelmitteln.